Upside Down

Der Herr hat ein Mimimi.

Ich persönlich reagiere mit „Kann ich helfen? Soll ich vorbeikommen? Wäre es eine Hilfe, wenn ich bereit neben Ihnen knien würde? Nein? Gut, dann melden Sie sich, wenn ich helfen kann, ich bin da.“

Eine BDSM-Beziehung ist für mich nichts geschäftliches, ich bin kein Dienstleister, aber eben auch nicht Kunde. Das hat von meiner Seite aus eher etwas freundschaftliches. Geht es meinem Herrn schlecht, ist es nicht nur die Sub in mir, die sich Sorgen macht. Es ist auch die Freundin, die vielleicht zuhören oder einfach da sein kann und möchte. Das lässt sich mit dem Knien ja auch durchaus verbinden.

Das erwarte ich nicht andersrum, aber ich habe Schwierigkeiten, wenn man mein Verhalten in diesem Punkt nicht irgendwie… wahrnimmt. Wenn man mich eher auf einer geschäftlichen Ebene abhandelt, wird es in diesem Punkt zwangsläufig zu Konflikten kommen. Zu meiner Verteidigung… ich hab da dieses Schild um den Hals, das mit „Ich bin kompliziert!“. Sie wurden gewarnt.

Mir ist vollkommen klar, dass ich in diesem Punkt einen Herrn brauche, der damit kompatibel ist. Aber genau den suche ich mir ja auch aus. Wer es ist nicht, ist es eben nicht. Sich verbiegen hat einfach keinen Sinn, langfristig macht es alle unglücklich.

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