One at a Time

“Wir haben einen Deal, weißt du.”
Meine Hände fahren sanft durch seine Haare.
“Es ist kein großer Freund von Sinnesentzug, aber für mich nimmt es das gerne auf sich. Wir haben nur festgelegt, dass ein “Sinn””, meine Finger malen kleine Anführungszeichen in die Luft, “immer zugänglich bleibt. Es kann also entweder hören, so wie jetzt gerade, oder sehen, schmecken, manchmal darf es auch seine Hände verwenden. Die kleine Schelle da an seiner Hand, das ist sein Notsignal. Falls das Safeword nicht durch den Knebel kommt.”
Ich zupfe an dem rechten Ring des Trensenknebels. Es gehorcht diesem leichten Zug, seine Hände, verpackt in glänzenden schwarzen Latexhandschuhen, folgen der Bewegung seines Kopfes, die kleine Schale wandert synchron zu meinem Zug. Es hat das mittlerweile wirklich gut drauf.

“Es war mir wichtig, dass es hört, was wir beide besprechen. Dann muss ich ihm nicht hinterher nochmal alles erklären und es weiß, was von ihm erwartet wird. Nicht wahr?” Es nickt brav. Der Tropfen Spucke, der dabei an der Trense vorbei tropft, landet in der Schale. Perfekt. Ich werde es später dafür belohnen.

Du beobachtest uns neugierig, ein kleines Flackern in deinen Augen. “Du sagtest ja, du bringst diesmal ein besonderes Spielzeug mit. Du hast nicht übertrieben!”
“Ich dachte mir, dass es dir gefällt.”
“Ich bin gespannt, was du mit ihm vorhast.”
“Was ich mit euch vorhabe, meinst du wohl.”
“Ah, so läuft das jetzt?”
Du greifst mir mit der Hand an den Hals, ziehst mich zu dir, raubst mir wortwörtlich einen Kuss. Sofort sammelt sich Hitze in mir.
“Ich würde so gerne – so gerne, glaub mir- einfach meinen Schwanz in deinen Mund schieben…” Dein Atem streift meinen Hals, als du mir diese Worte ins Ohr knurrst, deine Hand noch immer an meiner Kehle.
Ich löse mich von dir, setze mich mit einem Räuspern wieder gerade hin, meine Hand wandert zum Hinterkopf meines Spielzeugs. Ich kraule ihm sanft den Nacken.

“Ein wenig Geduld, mein Lieber. Dein Schwanz wird genug zu tun kriegen.” Ich lächle dich an, sehe deine Neugier, spüre das Leuchten in meinen Augen.
“Das Spiel funktioniert ganz einfach. Wir beide haben unseren Spaß und es darf ein wenig mitspielen. Es darf uns fingern, lecken, ficken, dafür hat es heute ein Extra bekommen”, meine Finger gleiten über den Strap-On an seiner Hüfte. “Es wird auf dich hören. Wenn du es irgendwie positionieren willst, schieb es dahin, wo du es haben möchtest, du kannst auch für einen Moment den Kopfhörer anheben und ihm einen Befehl geben. Das ist alles kein Problem. Es ist ein sehr braves Spielzeug, hoffe ich doch zumindest.” Meine Finger graben sich in seinen Nacken, ziehen es zu mir. Ich küsse zärtlich die Knebelstange in seinem Mund. “Aber entweder Hören, Sehen, Schmecken oder Fühlen.”
Dann spüre ich Deine Finger in meinem Nacken. Ich grinse breit, atme durch, löse mich von meinem Spielzeug.

Dann gebe ich dem Druck nach und rutsche vom Stuhl auf die Knie. Du öffnest deinen Reißverschluss und ziehst meinen Kopf in deinen Schoß. Ich schließe die Augen und beginne sofort, deinen Schwanz zu lutschen. Endlich. “Lass mich einen Moment nachdenken”, stöhnst du leise. “Ich nehme dich, meine Schöne”, wieder ein Stöhnen, “und es hier darf uns helfen. Uns ficken, wenn wir einen Schwanz brauchen, lecken, wenn wir eine Zunge brauchen. Sehr schön.”
Ich unterbreche mein Werk “Und schlucken, wenn es etwas zuschlucken gibt.”
“Das ist doch sonst deine Aufgabe…”
“Das wird heute mal outgesourct. Aber du darfst trotzdem gerne in meinen Mund kommen. Ich werde es nur weiterreichen für die endgültige… Verarbeitung.”

Lächelnd nehme ich deinen Schwanz wieder in meinen Mund. Und höre dein Seufzen. Mein Schmatzen. Diese nassen Geräusche, lustvoll und geil. Mein Röcheln, als du dich tiefer schiebst, mir die Luft nimmst. Und mein kurzes Aufjaulen, als du plötzlich in meine Haare greifst, auf die Beine ziehst und mich aufs Bett wirfst.
“Zieh dich aus. Und du”, du wendest dich dem Spielzeug zu, “steh auf. Ich werde dir zwischendurch die Augenbinde abnehmen, damit du dich orientieren kannst, danach kommt sie aber wieder drauf. Lass die Schüssel ruhig stehen, dein Tropfen stört uns nicht. Wir mögen es nass.”

Ich liege inzwischen nackt auf dem Rücken, meine Kleider neben dem Bett gestapelt.
“Umdrehen, Arsch hoch, mach es dir nicht zu gemütlich.” Du schiebst das Spielzeug hinter mich, greifst in meine Nässe und verteilst meinen Saft auf meinem Arschloch. “Wir fangen simpel an. Du wirst sie lecken und schließlich fingern, wenn ich es dir befehle. Ich möchte sie in den Arsch ficken, also bereite sie dafür gut vor.” Mit diesen Worten löst du den Knebel, er fällt auf die Matratzen und hinterlässt einen feuchten Abdruck. Dann ziehst du ihm erst die Augenbinde über, dann die Kopfhörer und drückst seinen Mund gegen meinen Arsch.
In meinem Kopf pulsiert eine Mischung aus Lust und Scham. Du weißt ganz genau, wie sehr mich die Situation triggert. Und ich weiß ganz genau, wie sehr es dich kickt, mich an die Grenzen dieser Scham zu bringen. Die ersten Tropfen laufen über meine Schamlippen, ich bin nass vor Erregung.

Mein Spielzeug ist sehr vorsichtig mit seiner Zunge. Es leckt mich zaghaft, flächig, kitzelt mich nur sanft mit seiner Zungenspitze. Ich zucke, stöhne, winsel eher. Versuche, der Zunge zu entkommen, in meinem Kopf die Scham. Erst als du deinen Schwanz in meinen Mund schiebst, den Druck nach unten erhöhst, schiebt es seine Zunge vorsichtig tiefer. Ich stöhne auf, bedrängt von euch beiden, dein lautes “Fester, fick sie mit deiner Zunge” dröhnt in meinem Ohr. Gut, das uns hier keiner kennt. Mein Kopf denkt noch immer zu viel, aber du bist auf dem besten Wege, das zu ändern. Scheinbar warst du laut genug. Die Zunge schiebt sich tiefer in meinen Arsch, ich spüre sein Gesicht an meiner Haut, Schwanz und Zunge nehmen mir das Denken, ich röchle, atme, Spucke läuft mir aus dem Mund, du stößt immer tiefer. Dann entziehst du mir deinen Schwanz, greifst zum Vibrator neben dem Bett, drückst mein Gesicht in die Matratze. Ich spüre die Vibration an meiner Klitoris, zucke, kann dem Kribbeln kaum standhalten. “Spürst du, wie sie zuckt? Oh, das mag sie, glaub mir. Jetzt finger sie, los! Fick sie!”
Widerstandslos gleiten die Latexfinger in meinen Arsch, erst einer, dann zwei, dann drei. Ich stöhne in die Matratze, tief, drücke mich gegen seine Hand, weg vom Spielzeug, kann nicht denken, bin nur Reflex, Reaktion auf Berührung. Möchte mehr. Mehr!
Da ist kein zaghaftes Handeln mehr bei meinem Spielzeug, es fickt meinen Arsch, weitet mich, dringt tiefer ein, während sich deine Finger in meine rechte Arschbacke krallen, die andere Hand mit dem Vibrator an meiner nassen Fotze. Unter mir ein nasser Fleck aus Schweiß und Saft. Lust tropft aus jeder Pore.
Du stehst auf, greifst nach deiner Hose über dem Sessel, ziehst den Gürtel aus dem Hosenbund. Ich stöhne auf, hoffe, als du mit dem Gürtel wieder zum Bett kommst. Dein Schwanz wippt bei jedem Schritt. Dann bleibst du vor mir stehen. Ich wimmere leise, die Finger ficken mich rhythmisch. Ich vermisse deinen Schwanz. “Du bist viel zu weit weg, komm her, bitte!” Du grinst mich an. Legst mir langsam den Gürtel um den Hals, ziehst ihn zu. Schiebst mir dann endlich deinen Schwanz wieder in den Mund. Du nimmst mir die Luft, lässt mich blasen, röcheln, arbeiten. Schweiß rinnt über mein Gesicht, ich schmecke Salz, die Augen brennen. Dann darf ich kurz atmen und du beginnst das Spiel von vorn. Zweimal. Dreimal. Viermal. Dann ziehst du deinen Schwanz aus meinem Mund, ziehst den Gürtel enger, schubst das Spielzeug vom Bett. “Nimm deinen Knebel in den Mund, Augenbinde ab, knie dich neben sie. Schau ihr in die Augen, wenn ich sie ficke. Tröste sie.”

Dann streifst du ein Kondom über und dringst in mich ein, stößt zu, spießt mich auf. Der Gürtel um meinen Hals raubt mir mein Stöhnen, ich kralle mich in das Leder, suche Raum zum Atmen. Du stößt zu. Tränen schießen mir in die Augen, laufen über meine Wangen, tropfen über meine Lippen. Du stößt zu. Ich sehe sein Gesicht vor mir, sehe diese Mischung aus Lust und Sorge, Geilheit und Unsicherheit in seinem Blick. Es kennt unser Spiel noch nicht. Ein kurzes Zögern. Dann schließt mein Spielzeug seine Augen, streift seine Handschuhe ab und berührt mich, hält mein Gesicht, während du tiefer und tiefer stößt. Die satten Klatschgeräusche dröhnen durch meinen Körper. Ich höre dein Stöhnen, weiß, dass du dich gerade zurückhälst, mir diesen Moment gönnen möchtest, und ich genieße diese Gewalt hinter mir, die Zärtlichkeit vor mir. Und freue mich doch, als du dich mit einem lauten Schrei und einem letzten, gewaltigen Stoß in das Kondom ergießt. Wir geben in diesem Moment bestimmt ein seltsames Bild ab, wie eine Statue halten wir aus, keiner bewegt sich, atemlos.
Dann ziehst du dich langsam aus mir zurück.

Seine Hand streicht noch sanft über meine Wange, meine Lippen, dann legt es sie brav in den Schoß, neben ihm seine Handschuhe. Ein Tropfen Spucke fällt von seinem Knebel auf seine Hände.
Ich ziehe langsam das Kondom von deinem Schwanz, entleere die weiße Flüssigkeit in meine hohle Hand und lächle mein Spielzeug an.
Wie es da sitzt, mit Augenbinde, Kopfhörer und Knebel.
Voller Vertrauen und Liebe.

Und ich bin mir sicher, ich werde am Ende dieser Nacht sehr zufrieden sein.

Ein Gedanke zu „One at a Time“

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