Don’t talk, just fuck – Eine Phantasie

Ein ruhiger Abend unter der Woche. Ich langweile mich seit Tagen, werde immer unruhiger. Sex. Ich brauche Sex. Der Blick in den Joyclub macht mich nicht glücklich, die Dategesuche sind mir entweder zu seicht oder zu aufgepumpt. Aber… Ich wollte mir doch das Sex-Kino in unserer Stadt mal ansehen.

Warum eigentlich nicht…

Unterwäsche und Hose lasse ich im Auto. Als ich vor dem Kino stehe, trage ich nur noch Strapse, ein schlichtes Kleid und meine Schuhe. In meiner Tasche sind neben dem Autoschlüssel nur ein paar Euro und ein Päckchen mit Kondomen. Na dann. Erobern wir diesen Tempel der Männlichkeit.

Ein junger Mann öffnet mir die Tür und begrüßt mich freundlich. Ich sage ihm direkt, dass ich zum ersten Mal in diesem Kino und alleine unterwegs bin. Er bietet mir an, zwischendurch nach mir zu sehen, was ich dankend annehme. Dann gehe ich hinein in das Halbdunkel.

Ich sehe mir die Räume an. Kleine Kinoräume mit Perlenvorhängen, ein Glory Hole, ein Raum mit verschließbarer Tür und Matratze. Zwei BDSM-Räume mit Kreuz und Gyn-Stuhl. Toiletten und eine Dusche, sauber und ordentlich, abschließbar. Dazwischen Gänge mit kleinen Nischen, mit Sesseln und genug Raum zum knien davor. Eine Bar. Die Gänge aus dunklen Wänden, dunkelrotem Teppich und schlechter Beleuchtung sind bevölkert mit Gestalten. Es dauert nur einen Moment, schon spüre ich den ersten Verfolger hinter mir. Mit respektvollem Abstand und einer Hand im Schritt folgt er mir, kurz darauf ein zweiter. Bis ich mich für einen Raum entscheide, ein paar Quadratmeter groß mit einem gepolsterten großen Hocker in der Mitte, ist es eine ganze Traube.

Ich lege meine Tasche ab, trete in die Tür. Sofort weicht man aus dem Raum zurück und beobachtet mich aus dem Gang. Man beobachtet mich. Die Meute wirkt frech, aber auch schreckhaft.

Ich lächle in mich hinein und merke doch, dass es nicht so einfach ist, den Blick zu heben. Sonst war ich Dienstleisterin, Dienerin, wollte keine Gesichter sehen, keine Identitäten. Einmal noch tief einatmen, die Augen geschlossen. Dann öffne ich sie und hebe meinen Blick. Sehe ihnen in die Augen. Bewundere das Angebot in dieser Auslage. Ich entscheide mich für einen und strecke ihm meine Hand entgegen. Er nimmt sie und ich ziehe ihn zu mir, an mir vorbei in den Raum. Dasselbe mache ich mit Nummer zwei. Dann winke ich dem Rest zum Abschied zu und verschwinde hinter der Perlenvorhang.

Die beiden gucken mich an. „Ich möchte nicht reden, ich möchte einfach meinen Spaß. Kommt ihr damit klar, dass der jeweils andere mitspielt?“ – „Ja.“ „Klar!“ – „Sehr schön. Kondome hab ich hier, das Gleitgel liegt leider zuhause. Falls ihr Lust auf Analsex habt, seid bitte vorsichtig dabei.“ Mit diesen Worten ziehe ich mir das Kleid über den Kopf.

Dieser kurze Moment, diese Stille, bevor es losgeht. Bevor sie ihren ersten Schritt tun. Ein kurzes Zögern, ein Räuspern. Nummer eins öffnet den Gürtel und schält sich aus der Hose. Nummer zwei greift mit einer Hand nach meinen Brüsten, mit der anderen in meinen Schritt. Ich stelle ein Bein auf den Rand des Hockers, öffne meine Schenkel und seine Finger gleiten sofort in mich. Ich bin nass und nicht weniger ungeduldig. Er geht vor mir auf die Knie, seine Finger ficken mich, während er mich leckt. Meine Hände krallen sich in seine Haare, ich seufze auf und drücke mich gegen ihn, gegen seine Finger. Nummer eins steht hinter ihm, nur noch in Socken und Hemd, in seiner Hand sein steifer Schwanz, sein Blick auf mir. Ich unterbreche Nummer zwei, weiche ein Stück zurück. Er steht auf, beginnt an seiner Hose zu nesteln. Soll er sich erstmal ausziehen. Ich knie mich hin und lächle Nummer eins an. Er begreift sofort, stellt sich vor mich und schiebt mir seinen Schwanz in den Mund. Ein schöner Schwanz, ich muss ein wenig würgen, um ihn ganz reinzukommen. Perfekt. Ich lasse ihn ein paar Mal zustoßen, dann übernehme ich langsam die Kontrolle, lerne diesen Schwanz erstmal kennen. Ich beginne an der Eichel, ziehe die Vorhaut zurück, lecke und sauge vorsichtig. Eine Hand an seinen Eiern teste ich vorsichtig, ob er das mag. Es scheint so, er stöhnt genüsslich. Und so massiere ich ihn mit der einen Hand, während die andere seinen Schaft wichst, meine Lippen um seinen Schwanz, meine Zunge kreist über seine Eichel. Multitasking. Ich tue das so gerne. Aber, und ich muss mich selbst unterbrechen, ich bin nicht deswegen hier. Ich löse mich von ihm, meine Hände, meine Lippen.

Nummer zwei steht mittlerweile neben uns, auch sein Schwanz wippt mir entgegen. Ich lasse ihm eine ähnliche Behandlung zuteil werden, vielleicht nicht ganz so ausführlich.

Dann knie ich mich auf alle viere auf den Hocker. Nummer eins steht hinter mir, Nummer zwei vor mir. Ich habe seinen Schwanz schneller im Mund als ich gucken kann, Nummer eins schiebt sich langsam von hinten in meine Nässe. Ich schließe die Augen und genieße. Sie brauchen einen Moment, dann passen die beiden ihren Rhythmus an und gleiten zeitgleich aus mir rein und raus. Ich bin nur noch Körper, drücke mich tiefer nach hinten, greife vorsichtig nach dem Bein vor mir, ziehe ihn näher zu mir. Höre ihr Stöhnen. Spüre die Spucke, die mir aus dem Mund übers Kinn und über die Brüste läuft. Den Saft, der an meinen Schenkeln hinab rinnt. Ich stöhne mit, atme, schwitze, lasse mich ficken. Nummer zwei kommt aus dem Rhythmus. Er wird schneller, stöhnt leiser, ich merke, wie die Spannung in ihm immer weiter steigt. Ich konzentriere mich auf ihn, treibe ihn weiter mit meiner Zunge, meinen Lippen, los, komm, na komm schon! Mit zwei, drei besonders tiefen Stößen ergießt er sich in meinen Mund. Ich schlucke, einmal, zweimal. Behalte ihn in meinem Mund, meine Hand an seinem Bein, lasse ihn nicht gehen. Ich sauge vorsichtig an seiner Eichel, er stöhnt auf, laut und heftig. Könnte ich wölfisch grinsen in dieser Situation, ich würde es. Wie er zuckt, wenn ich ihn mit meiner Zunge reize, ich liebe das! Aber ich lasse ihn gehen. Er zieht sich aus meinem Mund zurück, kniet sich vor mich, greift in meine Haare und küsst mich. Ich bin perplex, mit so viel Nähe hatte ich nicht gerechnet, aber ich genieße es. Die Synapsen knallen, ich bekomme Gänsehaut, muss mich mit einem Stöhnen aus dem Kuss lösen. Nummer eins nutzt den Moment, beugt sich nach vorne und drückt meinen Oberkörper runter. Er zieht meine Arschbacken auseinander und plötzlich wird es nass. Ah, ich verstehe. Er verteilt die Spucke mit den Fingern auf meinem Anus und schiebt dann ganz langsam und vorsichtig seinen Daumen in mich. Es ziept kurz, aber ich kann mich soweit entspannen. Fuck, das ist gut. Ich schiebe meine Hand zwischen meine Beine, stimuliere mich selbst, während er wieder zustößt. Kraftvoll und tief, stöhnend, nach seinem Rhythmus und Gefühl. Ich ziehe meine Muskeln zusammen, biete ihm mehr Reibung. Sein Daumen bewegt sich mit den Stößen mit. Er wird schneller, dringt tiefer, Endspurt. Nur noch wenige Stöße, dann kommt er, laut und beinahe mit einem Schrei der Erlösung. Wir verharren erstmal in dieser Position, müssen unseren Atem wieder finden. Dann zieht er sich langsam zurück, erst den Daumen, dann seinen Schwanz, eine Hand am Kondom. Ich richte mich auf und setze mich noch ein paar Momente auf den Hocker. Nummer zwei ist bereits verschwunden. Hinter dem Vorhang sehe ich ein paar Gesichter, Neugier und Lust. Aber ich bin für heute zufrieden, verabschiede mich von Nummer eins, greife mir meine Schuhe, mein Kleid und meine Tasche und verschwinde durch den Vorhang. Nackt gehe ich durch den Gang, mit erhobenem Haupt und Augenkontakt, lächelnd verschwinde ich in der Dusche.

Fünf Minuten später komme ich wieder raus, gehe zum Ausgang.

„Und, wie war der erste Besuch? Ich habe zweimal nach dir gesehen, du schienst ganz zufrieden.“ Er grinste ein wenig.

„Ja, vielen Dank! Ihr habt hier ein ganz nettes Publikum, sie waren sehr zuvorkommend.“

„Du hast sie aber auch gut unterhalten.“

„Sie mich auch. Schönen Tag noch, bis zum nächsten Mal!“

Er nickte mir zu, als ich die Tür öffnete und zurück in den Alltag verschwand.

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