Wie ein Familientreffen, nur in kinky – Die Passion 2019

Nach meinem Passion-Besuch 2018 stand schon früh im Jahr 2019 fest, dass ich diesen Besuch wiederholen wollte. Diesmal hatte ich Twin an meiner Seite, es stand wieder ein Workshop (2018) auf dem Plan und auch die große Party im Catonium (2018)

Samstag – Messe, Hase, Partypartyparty!!

Rein ins Gewusel. Der Samstag stand im Zeichen des „Wir checken einmal das Angebot ab und überlegen dann, wo wir unser Geld lassen“. In Sachen Shopping der wichtigste Schritt auf einer Messe, der aber leider doch nie Spontankäufe verhindert… nunja. Es waren sehr schöne Käufe =D Aber es stand auch wieder eine Performance von Nawasabi auf dem Plan, die wir sehr genossen. Als wir hinterher hörten, dass diese eher improvisiert war, waren wir noch wesentlich beeindruckter <3 Da war so viel Intimität und Intensität auf der Bühne, die beiden waren vollkommen abgetaucht in ihrer Welt in diesem Moment.

Ein weiteres großes Thema waren die vielen bekannten und halb bekannten Gesichter. Wir fühlten uns innerhalb kurzer Zeit wie auf einem Familientreffen, ständig lief man Leuten über den Weg, mit denen man schon persönlich oder schriftlich Kontakt hatte, mit denen man schon gespielt hat oder die man einfach mochte. Auch mein damaliger Spielpartner war dort und ich habe mich sehr darüber gefreut =) Es war schön, mit ihm gemeinsam über die Messe zu schlendern, die Blicke und Reaktionen auf manche Spielzeuge zu sehen =D Nach wie vor sind solche Situationen für mich super gut geeignet um sich lustvoll zu begegnen, in der kinky Atmosphäre, mit Knistern in der Luft, Spielzeug und Kopfkino überall.

Abends ging es dann auf die große Party im Catonium. Dort hatte ich letztes Jahr schon viel Spaß, dieses Jahr mit der Partnerin/Sadistin/Riggerin an meiner Seite sollte es noch besser werden. Wir suchten uns in diesem Tumult aus hunderten von Menschen ruhige Ecken, einmal in der Halle mit Tischen und Stühlen, einmal auf einer der Couches.

In der Gotischen Halle mit den Tischen und Bänken gibt es an einer Seite eine kleine Fläche, groß genug zum drauf Liegen und Fesseln. Um uns war es raltiv laut, wie überall in diesem Club in dieser rauschenden Nacht, dennoch fanden wir unsere Ecke und unser Spiel, direkt neben anderen. Ich mag solche gemeinsamen Momente, wenn man nicht nur das eigene Atmen und Stöhnen hört <3 Wir hatten Spaß, es wurde viel gelacht, getüddelt, gehauen. Und ich wippe einfach super gerne auch gefesselt zur Musik mit =D

Später: Über der Tanzfläche, direkt im Bass, saßen wir auf einer Couch. Twin fesselte mich und ließ mich in Schmerzen versinken, die Seile wurden fester, unangenehmer, das Atmen wurde anstrengender, der Subspace immer tiefer und tiefer. Der Bass, die stickige Luft, das Lärmen und Trubeln um uns drang kaum noch zu mir durch, ich war sehr weit in den Seilen. Faszinierend, was man mit so wenig Spielzeug erreichen kann.

Sonntag – Workshop, Familie, müdemüdemüde!!

Notiz für’s nächste Mal: Keine Workshops am Sonntag vormittag. Gott, waren wir fertig nach der langen Nacht. Dennoch hatten wir am Bullwhip-Workshop sehr, sehr viel Spaß =D Nach einer kurzen Theorierunde und einem ersten Kennenlernen der Werkzeuge gingen wir aus dem Gebäude ins Freie und ließen auf dem Parkplatz die Peitschen knallen. Das klingt jetzt sehr einfach, war aber je nach Modell, also je nach Länge und Gewicht, richtig anstrengend und unsere Schultern dankten uns den Rest des Tages und die darauffolgenden sehr herzlich für diese 90 Minuten. Der lustigste Moment war wohl neben den vielen „Au!!“, wenn man sich mal wieder selbst getroffen hatte, der, in dem Nawasabi entrüstet ein Fenster des Gebäudes öffnete und uns darüber aufklärte, dass er gerade einen Workshop zum besinnlichen Fesseln unterrichtete und wir bitte ein Stückchen weiter weg knallen sollten… Peitschen sind wirklich ziemlich laut. Hoppla.

Nawasabi trafen wir später nochmal. Nachdem wir müde aus dem Workshop krochen, shoppten wir noch kurz ein, zwei Dinge, die wir uns am Tag davor schon angesehen hatten und saßen dann müde und erschöpft neben einer der Bühnen. Die Messe leerte sich schon, es wurde an manchen Stellen schon eingepackt. Zu uns gesellte sich erst unser Stammtischleiter, der für den SMart Rhein-Ruhr den Stand betreute, und schließlich auch Nawasabi, der auch recht müde dreinsah nach einer wohl schönen Partynacht. Wir tranken Kaffee und redeten über die Messe und privates, besuchten danach noch den Stand von Baumwollseil.de und liefen weiteren Freunden und Kommilitonen über den Weg.

Wir ließen das Wochenende mit Pizza und Pasta ausklingen, gemeinsam mit einem Freund von Twin, redeten, bewunderten die neuen Spielzeuge und waren einfach zusammen, müde, überdreht und ziemlich zufrieden =) Ich freue mich schon auf das nächste Mal, ein Teil der Einkaufsliste steht leider schon =D

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