Im Swingerclub: Ein Date mit A

Der letzte Besuch im Swingerclub war schon längere Zeit her, meine Schulter war nach der Operation gut verheilt und ich war im selben Bundesland wie A: Yay \o/

Wir trafen uns zum Herrenüberschuss-Abend im Swingerclub, wobei sich dieser Überschuss diesmal sehr in Grenzen hielt. Ich habe nicht durchgezählt, aber ich vermute, es waren mehr Damen da. Der Club ist trotzdem sehr schön, das Publikum sehr nett und A einfach toll <3

Wir landeten neben einem Paar, das bereits aktiv bei der Sache war: Sie blies ihn hörbar sehr intensiv und engagiert. Wir legten uns daneben und taten es ihnen gleich, dabei beobachtete uns der Mann sehr genau. Irgendwann hielt ich Augenkontakt mit ihm, während ich A tief in meinen Mund nahm. Die Wirkung war deutlich zu sehen, er kaute auf seiner Unterlippe, stöhnte lauter, während seine Gespielin ihn blies. Schließlich rückte er näher mitsamt der Frau, nahm meine Hand und zog sie an seinen Schaft.

Ich habe kein Problem mit so einer Aktion, im Gegenteil. Ich steh einfach auf dieses „Kopf abstellen, mitmachen“ und solang es dabei nicht um ein Eindringen in meinen Körper geht: ja, bitte! Die andere Dame schlug das allerdings in die Flucht, was ich auch verstehen kann. Ich würde auch zumindest gerne gefragt werden, bevor da eine fremde, weibliche Hand ins Bild gezogen wird, während ich mir Mühe gebe. (Kurios, ich weiß. Anderer Mann: kein Problem. Andere Frau: Vielleicht doch ein bisschen Stutenbissigkeit.) Schließlich übernahm ich ihre Rolle und er ergoss sich kurze Zeit später auf meinen Brüsten. Da hat er dann vorher gefragt 😉

In Gedanken an Dich

Nach einer wahren Begebenheit.

Meine Finger gleiten über meinen Körper, streichen über den Punkt, an dem sich die Schamlippen öffnen. Als würde ich zaghaft anklopfen, bevor ich tiefer hinein tauche. Vorsichtig ziehen Zeige- und Ringfinger die schützenden Lippen auseinander, so dass der Mittelfinger das kühle Gleitgel rund um die Klitoris verteilen kann. Ich reagiere sofort, ein leiser Blitzschlag fährt mir in den Unterleib. Ich tue das so selten, aber jetzt will ich es! Der Mittelfinger tanzt um meine Klitoris, streift sie, stupst sie, jagt mir Schauer über den Rücken. Ich spreize die Beine weiter, brauche mehr Raum für diesen Grad an Erregung, ein Seufzen entfährt mir. Ich winde mich, atme tiefer, schneller, während mein Finger kleine, winzige Kreise malt. Hitze sammelt sich in mir, ein leichter Schweißfilm zieht auf meine Haut. Ich hetze mich, jage meine Erregung immer weiter nach oben. Sehe unterschiedliche Kopfkinofetzen, Ausschnitte eines Gang Bangs, Public Disgrace Momente, Männer, die ihr Sperma auf meinem Arsch verteilen, nachdem sie mich gefickt haben. Und ich denke an Dich, Deinen Schwanz in meinem Mund, in meiner Fotze, an das Gefühl, Dich in mir zu spüren. Der Atem beruhigt sich schlagartig, ich spüre das Glühen, weiß und grell in meinem Körper, genieße diesen Augenblick Ruhe vor dem Sturm. Und dann entfessle ich ihn. Den Rücken durchgedrückt ziehe ich die Hand weg, kralle mich in die Matratze, stöhne, zucke. Die Welle rollt durch mich durch, nimmt mir die Luft und lässt mich fliegen. Schweben. Gleiten.

Ich lege mich auf die Seite, rolle mich zusammen. Noch immer verglüht ein Rest Hitze, noch immer zuckt die Erregung durch meine Klitoris, durch mich. Herzschlag und Atmung brauchen auch noch einen Moment, um sich zu beruhigen. Schließlich ziehe ich die Decke über meinen Körper und lasse die Erschöpfung mich davontragen.

Das Lied, bei dem sich am Freitag die Tanzfläche leerte

Elende Musikbanausen.

Es gab da mal vor vielen Jahren einen Abend auf der elterlichen Couch, alleine zuhause mit dem Freund, das Album „With Teeth“ von Nine Inch Nails im CD-Spieler. Und ich stellte fest, dass ich auch anders kann, fordern, verlangen, wollen, mir holen, was ich will, oben sitzen. Das war schon ziemlich geil, für alle beteiligten ;D

Ich schlage mal einen sehr weiten Bogen von der damaligen Couch zum letzten Montag. Hotelzimmer, A, wir erinnern uns =) Wir hatten unsere Porno-Ordner ausgetauscht und guckten in zwei, drei Sachen rein. Er hatte schon früher erwähnt, dass er Lust hätte, sich gemeinsam einen Porno anzusehen. Mein Problem an der Sache ist das Denken. In dem Moment, in dem ein Porno dumm oder unrealistisch wird, fängt mein Hirn an zu meckern (Ok, und der Mund macht meist mit). Niemand lässt den Typen einfach ins Haus, ne, klar, ich hab meine Gürtelsammlung auch immer zuuuufällig auf dem Sofa liegen und warum muss der Kerl mit dem großen Schwanz immer ein Schwarzer sein? Vielleicht bevorzuge ich auch deswegen die kurzen, meist eher pragmatischen Rein-Raus-Clips auf Twitter 😉

Aber Tatsache ist, beim Porno brauche ich Ton. Ich brauche (realistisches) Stöhnen der Frau (asiatisches Hochfrequenzfiepen geht garnicht), mindestens ein lautes Atmen beim Mann, dieses schmatzende, nasse Geräusch zweier Körper, die sich gegen- und miteinander bewegen. Oder, gerade im BDSM-Bereich, das Knallen der Schlagwerkeuge auf der Haut.

Aber so als Hintergrund, beim Sex? Doch, geht, wenn man meinen Kopf mal davon gelöst hat. Und Sex bietet da ja genug Gelegenheiten =) Ich fand aber auch das gemeinsame Gucken sehr spannend. Mochte die Änderung in der Körpersprache. Das anders Hinsetzen. Das Den-Schritt-Zurechtrücken. Diese wachsende Erregung neben mir. Mein Auf-Der-Unterlippe-Herumkauen, nicht des Pornos wegen, sondern seiner Reaktionen, die ich aus dem Augenwinkel verfolgte. Es erregt mich einfach, wenn mein Gegenüber Erregung erkennen lässt. Das war schon bei unserem ersten Treffen so, als er meine Hand… hachja.

Hachja.

Besuche im Hotel: Ein Date mit A

Er zog sich aus mir zurück und ich spürte diesen Schwall warmer Flüssigkeit aus mir herauslaufen. Ich mag es, wenn man in mir kommt. Ich möchte da jetzt nicht zuviel hineininterpretieren, aber es ist wesentlich intimer als Sex mit einem Kondom, mich macht es ein Stück weit glücklicher. Danach verschwand er sehr schnell ins Bad und warf mir noch ein Handtuch zu, dass ich mir schnell unter den Hintern schob, um das Hotelbett nicht zu sehr einzusauen. Ich griff mir zwischen die Beine in unsere gemeinsame Nässe, roch an meinen Fingern, bevor ich sie mir in den Mund schob, grinsend.

Der Mensch ist ein Augentier, sagt man. Ich bin es beim Sex definitiv nicht. Meine Augen sind dabei fest geschlossen. Dabei bevorzuge ich prüdes Stück tatsächlich auch noch Dunkelheit, aber das ist verhandelbar 😉 Umso geschlossener die Auge, desto offener sind die anderen Sinne. Ich fühle jede Bewegung intensiver, schmecke jeden Kuss tiefer, habe den schweren Geruch nach Sex und Meer in diesem Zimmer eingeatmet.

Er hatte Ingwer mitgebracht, schon im Sommer stand das auf der “Würd ich ja gerne mal testen“-Agenda. Dieses mal haben wir es getestet. Die Wirkung war… Interessant. Ich denke, ich werde selber ein wenig damit experimentieren, bevor wir es dazu verwenden, wofür es in meiner Phantasie gedacht ist, nämlich als Analplug. Dafür hat er mir bei diesem Besuch die lang gehegte Angst vor Analsex genommen und ich möchte das bitte, bitte, bitte noch sehr oft wiederholen!

Sex mit A ist immer sehr berauschend, was mir fast ein wenig leid tut. Ich will einfach gefickt werden, nicht reden, nicht denken, ich will ihn so tief in mir, dass am nächsten Tag der Unterleib schmerzt und ich mich ziemlich egoistisch fühle. Ich hoffe, wir finden Gelegenheit, mindestens die Massage nachzuholen. Aber ich denke, wir gingen nach zwei Tagen mit mehreren Treffen zufrieden auseinander 🙂 Danke für diesen Besuch :*