Tiefer, bitte: Ein Date mit A

Ich bin selten spontan, gerade was Dates angeht brauche ich Vorlauf und ein wenig Ruhe. Allerdings gibt es da eine Ausnahme, nämlich wenn A zufällig in einem passenden Zeitfenster in meiner Nähe auftaucht. Er genießt diesen Vorteil, da wir uns zum einen mittlerweile relativ gut kennen und ich ihn zum anderen einfach sehr mag =3 Bei ihm bin ich nicht mehr nervös, ich kann mich entspannen und einfach wohlfühlen.

So geschah es einen Tag nach dem Date mit C, also hetzte ich ein wenig durch mein Tages-Programm, um mir abends meine Tasche zu schnappen und in die nächste Stadt zu fahren. Wir trafen uns in einem Hotel, in dem er Dank einer Airline gestrandet war und testeten das Hotelbett 😉

Ich lag auf den Rücken, den Kopf über der Bettkante weit in den Nacken gelegt. Er stand über mir, schob seinen Schwanz tief in meinen Hals. Konzentration auf dieses Gefühl, nicht Atmen können, der Kampf gegen die verkrampfenden Muskeln. Dann der Wechsel, er zieht sich zurück, ich sauge an seinen Hoden, lecke über den Damm und tiefer, während seine Hand zwischen meine Beine gleitet, sie spreizt, in mich eindringt. Dann wieder der Stoß in meinen Hals.

Es war einfach geil <3 So tief in meinem Mund, so fest umschlossen, gleichzeitig dieses Gefühl, benutzt zu werden, sich nach seinem Rhythmus richten zu müssen. (Ich würde das gerne mal ausführlicher machen, ich möchte, dass du dabei kommst <3)

Danach:

Er kniete hinter mir, ich krallte mich in das Bettlaken, freundete mich damit face to face sehr intensiv an, während ich mit den Tränen kämpfte. Es tat so weh, wenn er zustieß! C hatte seine Spuren hinterlassen, mein Körper war mit dieser erneuten heftigen Behandlung nicht einverstanden. Mein Kopf dagegen war total begeistert, diese Kombination der Schmerzreize, das Wissen, dass diese Schmerzen auch durch den Mann davor verursacht werden, der Wunsch, trotzdem A gerecht zu werden und ihn nicht zu enttäuschen… Die masochistische, devote Tara jubilierte und drückte sich gegen ihn, wollte ihm mehr Raum, mehr Tiefe geben um ich noch intensiver zu spüren, wenn er kommt. Und so kam er dann auch 🙂

Ok, die anderen Taras ächzten sich müde und erschöpft durch den nächsten Tag, aber das war es absolut wert.

Ein ganzes Pantheon: Ein Date mit C

Es hat ein wenig gedauert, bis C und ich tatsächlich zueinander fanden. Über Twitter lernten wir uns kennen, liefen uns bei einem Event in einem Club über den Weg, man war sich sympathisch. Nur an der Terminfindung scheiterte es. Jetzt hatte es endlich geklappt und wir trafen uns am Sonntag, um gemeinsam einen Swingerclub zu besuchen.

Ich muss noch immer lächeln, wenn ich an Sonntag denke. Nicht nur, weil der Sex gut war, seine Finger auf meinem Körper, die Küsse.

Ich küsse so selten. Batman mochte es nicht gerne, mit A ist das irgendwie… Hmm… Und jetzt mit C war das einfach so entspannt. So schön! Dieser erste Moment der intimen Berührung, der Kuss, fegt mir den Kopf leer und lässt mich ein wenig schwebend zurück. Das ist einfach wunderschön! Sollte ich viel häufiger machen.

Seine Finger, oh, die sind sehr gut. Mittlerweile liebe ich es einfach, gefingert zu werden, und mit ihm macht das sehr viel Spaß. Orgasmus, ich krieg dich noch, warte nur ab! Er war verdammt nah dran. Er kann das lange und ausdauernd und hält das auf einem Level, der einfach unglaublich geil ist. Ich war nicht überreizt, ich wollte einfach nur mehr, immer mehr.

Der Sex. Krass. Sehr. A ist ja schon gut ausgestattet, aber C spielt da nochmal eine Liga höher. Ich war sprachlos und er hat sich, glaube ich, ein wenig Sorgen gemacht, als ich da mit schmerzverzerrtem Gesicht lag, vollkommen still. Aber es war ein guter Schmerz, ein sehr guter 🙂

Was mich zum Lächeln bringt, ist das Gefühl von Zuneigung und Vertrauen. Ich bin nicht der Kuschel-Typ, suche nicht so oft Körperkontakt, wenn man nebeneinander sitzt und sich unterhält, meine Wohnung ist ein Tabu, mein Bett absolut. Das könnte sich jetzt ändern. Und ich fänd es toll 🙂 Ich habe mich so wohl gefühlt bei ihm, angenommen, entspannt, egal ob nun auf der Matratze oder beim Quatschen beim Essen.

Leider hatte der Besuch im Club auch eine nicht schöne Seite, uns fehlte Privatsphäre. Trotz deutlicher Signale gab es im Club die eine oder andere Klette, die wieder und wieder vorbeistromerte, um sich in einem Meter Abstand zu wichsen. Zuschauer, die ab dem ersten Kuss an einem klebten. Spontan eine Armlänge entfernt auf der Matratze saßen. Das kannte ich bisher nicht und ich finde es sehr schade. Spontanes mitmachen am HÜ-Abend ist kein Thema, aber einen Relax-Sonntag möchte ich so nicht nochmal erleben.

Dabei kann das auch anders sein. Wir hatten einen Zuschauer, den ich nur gehört habe. C lag neben mir, ich vibrierte mit weit geöffneten Beinen unter seinen Fingern und hörte die Erregung eines anderen. Hörte sein Atmen, sein Keuchen, seine Reaktion auf mein Stöhnen. Das war einfach perfekt und unfassbar geil.

Und ja, ich habe verdammt oft „Oh Gott“ gestöhnt, er kam auf mindestens zwei Dutzend mal. Und jedes hat er sich ehrlich verdient =D

Ein Apartment in Köln: Ein Date mit A

Kurz nachdem ich aus dem Ferienquartier ins schöne NRW zurückgekommen war, hatte A beruflich in dieser Ecke zu tun. Nachdem sich kein passender Club fand (Dienstag ist einfach ein toter Tag für solche Aktionen), entschieden wir uns für ein Treffen im Hotel.

Ähnlich wie in Nürnberg gibt es auch in Köln eine Art Stundenhotel, nur ist das Angebot wesentlich edler. Die Zimmer sind in einem Wohnhaus mitten im der Stadt untergebracht, zu Fuß 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Begrüßt wird man sehr freundlich und nett 🙂 Aus der Auswahl an Themenräumen hatte sich A für das BDSM-Zimmer entschieden und ich war einverstanden, wollte ich mir mietbare Spielmöglichkeiten doch eh mal ansehen. Dieses Zimmer gefiel mir sehr gut, es gab ein sehr stabiles Bett, einen Sling der auch für meine Gewichtsklasse geeignet ist, ein solides Andreaskreuz. Dazu eine Auswahl an Spielzeug, sollte man selbst keines dabei haben.

Gespielt wurde nicht, aber nach einer Dusche nutzen wir das Bett sehr ausgiebig 🙂 Aber das Spielen könnte ein Thema werden, wenn wir dieses Zimmer noch einmal besuchen sollten.

Ich war so weit weg von der ganzen BDSM-Thematik und dann traf mich erst dieser Raum, dann seine spielerischen Gesten, mal kurz seine Hand in meinem Nacken… Bilder im Kopf. Wie ich da knie, auf ihn warte, eine Auswahl an Seilen und Spielzeug ordentlich sortiert auf dem Bett und meine Zusage, nicht zu zweifeln (zum Beispiel wenn es um den Einsatz von Ingwer geht), nicht zu zögern (wenn er den Sling testen möchte), sondern seine Sub zu sein für diesen Moment, auch wenn wir sonst nicht in diesen Machtgefällen unterwegs sind. Aber ich kann mir das in einem solchen Rahmen mit A sehr gut vorstellen 🙂

An diesem Abend blieb es beim „einfachen“ Sex, dazu ein sehr intensiver Blowjob, bei dem er mich an den Haaren packte und tiefer stieß, dann ein Plug in meinem Arsch, er tief in meiner Fotze, sein Schwanz tief in meinen Mund, meine Zunge an seinen Eiern, seinem Damm und noch tiefer und dann sein Zustoßen. Sex, heftig, schmerzhaft, noch am nächsten Tag deutlich nachzuspüren. Perfekt <3

Im Swingerclub: Ein Date mit A

Der letzte Besuch im Swingerclub war schon längere Zeit her, meine Schulter war nach der Operation gut verheilt und ich war im selben Bundesland wie A: Yay \o/

Wir trafen uns zum Herrenüberschuss-Abend im Swingerclub, wobei sich dieser Überschuss diesmal sehr in Grenzen hielt. Ich habe nicht durchgezählt, aber ich vermute, es waren mehr Damen da. Der Club ist trotzdem sehr schön, das Publikum sehr nett und A einfach toll <3

Wir landeten neben einem Paar, das bereits aktiv bei der Sache war: Sie blies ihn hörbar sehr intensiv und engagiert. Wir legten uns daneben und taten es ihnen gleich, dabei beobachtete uns der Mann sehr genau. Irgendwann hielt ich Augenkontakt mit ihm, während ich A tief in meinen Mund nahm. Die Wirkung war deutlich zu sehen, er kaute auf seiner Unterlippe, stöhnte lauter, während seine Gespielin ihn blies. Schließlich rückte er näher mitsamt der Frau, nahm meine Hand und zog sie an seinen Schaft.

Ich habe kein Problem mit so einer Aktion, im Gegenteil. Ich steh einfach auf dieses „Kopf abstellen, mitmachen“ und solang es dabei nicht um ein Eindringen in meinen Körper geht: ja, bitte! Die andere Dame schlug das allerdings in die Flucht, was ich auch verstehen kann. Ich würde auch zumindest gerne gefragt werden, bevor da eine fremde, weibliche Hand ins Bild gezogen wird, während ich mir Mühe gebe. (Kurios, ich weiß. Anderer Mann: kein Problem. Andere Frau: Vielleicht doch ein bisschen Stutenbissigkeit.) Schließlich übernahm ich ihre Rolle und er ergoss sich kurze Zeit später auf meinen Brüsten. Da hat er dann vorher gefragt 😉

In Gedanken an Dich

Nach einer wahren Begebenheit.

Meine Finger gleiten über meinen Körper, streichen über den Punkt, an dem sich die Schamlippen öffnen. Als würde ich zaghaft anklopfen, bevor ich tiefer hinein tauche. Vorsichtig ziehen Zeige- und Ringfinger die schützenden Lippen auseinander, so dass der Mittelfinger das kühle Gleitgel rund um die Klitoris verteilen kann. Ich reagiere sofort, ein leiser Blitzschlag fährt mir in den Unterleib. Ich tue das so selten, aber jetzt will ich es! Der Mittelfinger tanzt um meine Klitoris, streift sie, stupst sie, jagt mir Schauer über den Rücken. Ich spreize die Beine weiter, brauche mehr Raum für diesen Grad an Erregung, ein Seufzen entfährt mir. Ich winde mich, atme tiefer, schneller, während mein Finger kleine, winzige Kreise malt. Hitze sammelt sich in mir, ein leichter Schweißfilm zieht auf meine Haut. Ich hetze mich, jage meine Erregung immer weiter nach oben. Sehe unterschiedliche Kopfkinofetzen, Ausschnitte eines Gang Bangs, Public Disgrace Momente, Männer, die ihr Sperma auf meinem Arsch verteilen, nachdem sie mich gefickt haben. Und ich denke an Dich, Deinen Schwanz in meinem Mund, in meiner Fotze, an das Gefühl, Dich in mir zu spüren. Der Atem beruhigt sich schlagartig, ich spüre das Glühen, weiß und grell in meinem Körper, genieße diesen Augenblick Ruhe vor dem Sturm. Und dann entfessle ich ihn. Den Rücken durchgedrückt ziehe ich die Hand weg, kralle mich in die Matratze, stöhne, zucke. Die Welle rollt durch mich durch, nimmt mir die Luft und lässt mich fliegen. Schweben. Gleiten.

Ich lege mich auf die Seite, rolle mich zusammen. Noch immer verglüht ein Rest Hitze, noch immer zuckt die Erregung durch meine Klitoris, durch mich. Herzschlag und Atmung brauchen auch noch einen Moment, um sich zu beruhigen. Schließlich ziehe ich die Decke über meinen Körper und lasse die Erschöpfung mich davontragen.