99 Periode 9: Ein Date mit C

Bei den Göttern, wir waren verdammt nah dran.

Zu zweit in meinem Bett, in meinem Chaos. Ich hatte ihn eingeladen, nachdem wir nicht nochmal so ein Erlebnis im Swingerclub haben wollten wie bei unserem letzten Besuch dort. Wir hatten einen sehr schönen Abend bei mir, haben viel geredet, in immer weniger Klamotten auf der Couch gefläzt und schließlich einen Porno eingelegt, wie man das so macht, wenn man einen Gast im Haus hat =D Dabei genoss ich nach kurzer Zeit seinen Schwanz in meinem Mund und seine Hand in meinen Haaren, die mich tiefer in seinen Schoß drückte.

Irgendwann verschwanden wir ins Schlafzimmer. Der Sex tat weh, wie auch das letzte mal. Als er in mich eindrang hatte ich das Gefühl, er reißt mich einfach auf. Aber ganz ehrlich, dieses Gefühl ist verdammt geil, der Schmerz ist verdammt geil. Da ich schon wusste, was da auf mich zukommt, war ich diesmal wenigstens nicht vollkommen schockiert und sprachlos, sondern konnte dieses Gefühl genießen =D

Ich muss aber auch sagen, ich mag seine Finger noch lieber. Er fingert so verdammt gut. Dabei verliert man leider jedes Zeitgefühl, aber es war sehr lang und ausführlich, und ich habe viele, viele neue Stufen auf dem Weg zum Orgasmus entdeckt. Jede einzelne war wunderschön =) Und wir waren wieder ein Stück näher, verdammt nah.

Und wisst ihr, was das Schöne ist an Übernachtungsgästen? Man kann morgens einfach mit dem Sex der Nacht weitermachen. Und im Bett frühstücken 😉

Danke für’s Kommen und Erscheinen, lieber C =)

Tiefer, bitte: Ein Date mit A

Ich bin selten spontan, gerade was Dates angeht brauche ich Vorlauf und ein wenig Ruhe. Allerdings gibt es da eine Ausnahme, nämlich wenn A zufällig in einem passenden Zeitfenster in meiner Nähe auftaucht. Er genießt diesen Vorteil, da wir uns zum einen mittlerweile relativ gut kennen und ich ihn zum anderen einfach sehr mag =3 Bei ihm bin ich nicht mehr nervös, ich kann mich entspannen und einfach wohlfühlen.

So geschah es einen Tag nach dem Date mit C, also hetzte ich ein wenig durch mein Tages-Programm, um mir abends meine Tasche zu schnappen und in die nächste Stadt zu fahren. Wir trafen uns in einem Hotel, in dem er Dank einer Airline gestrandet war und testeten das Hotelbett 😉

Ich lag auf den Rücken, den Kopf über der Bettkante weit in den Nacken gelegt. Er stand über mir, schob seinen Schwanz tief in meinen Hals. Konzentration auf dieses Gefühl, nicht Atmen können, der Kampf gegen die verkrampfenden Muskeln. Dann der Wechsel, er zieht sich zurück, ich sauge an seinen Hoden, lecke über den Damm und tiefer, während seine Hand zwischen meine Beine gleitet, sie spreizt, in mich eindringt. Dann wieder der Stoß in meinen Hals.

Es war einfach geil <3 So tief in meinem Mund, so fest umschlossen, gleichzeitig dieses Gefühl, benutzt zu werden, sich nach seinem Rhythmus richten zu müssen. (Ich würde das gerne mal ausführlicher machen, ich möchte, dass du dabei kommst <3)

Danach:

Er kniete hinter mir, ich krallte mich in das Bettlaken, freundete mich damit face to face sehr intensiv an, während ich mit den Tränen kämpfte. Es tat so weh, wenn er zustieß! C hatte seine Spuren hinterlassen, mein Körper war mit dieser erneuten heftigen Behandlung nicht einverstanden. Mein Kopf dagegen war total begeistert, diese Kombination der Schmerzreize, das Wissen, dass diese Schmerzen auch durch den Mann davor verursacht werden, der Wunsch, trotzdem A gerecht zu werden und ihn nicht zu enttäuschen… Die masochistische, devote Tara jubilierte und drückte sich gegen ihn, wollte ihm mehr Raum, mehr Tiefe geben um ich noch intensiver zu spüren, wenn er kommt. Und so kam er dann auch 🙂

Ok, die anderen Taras ächzten sich müde und erschöpft durch den nächsten Tag, aber das war es absolut wert.

Ein ganzes Pantheon: Ein Date mit C

Es hat ein wenig gedauert, bis C und ich tatsächlich zueinander fanden. Über Twitter lernten wir uns kennen, liefen uns bei einem Event in einem Club über den Weg, man war sich sympathisch. Nur an der Terminfindung scheiterte es. Jetzt hatte es endlich geklappt und wir trafen uns am Sonntag, um gemeinsam einen Swingerclub zu besuchen.

Ich muss noch immer lächeln, wenn ich an Sonntag denke. Nicht nur, weil der Sex gut war, seine Finger auf meinem Körper, die Küsse.

Ich küsse so selten. Batman mochte es nicht gerne, mit A ist das irgendwie… Hmm… Und jetzt mit C war das einfach so entspannt. So schön! Dieser erste Moment der intimen Berührung, der Kuss, fegt mir den Kopf leer und lässt mich ein wenig schwebend zurück. Das ist einfach wunderschön! Sollte ich viel häufiger machen.

Seine Finger, oh, die sind sehr gut. Mittlerweile liebe ich es einfach, gefingert zu werden, und mit ihm macht das sehr viel Spaß. Orgasmus, ich krieg dich noch, warte nur ab! Er war verdammt nah dran. Er kann das lange und ausdauernd und hält das auf einem Level, der einfach unglaublich geil ist. Ich war nicht überreizt, ich wollte einfach nur mehr, immer mehr.

Der Sex. Krass. Sehr. A ist ja schon gut ausgestattet, aber C spielt da nochmal eine Liga höher. Ich war sprachlos und er hat sich, glaube ich, ein wenig Sorgen gemacht, als ich da mit schmerzverzerrtem Gesicht lag, vollkommen still. Aber es war ein guter Schmerz, ein sehr guter 🙂

Was mich zum Lächeln bringt, ist das Gefühl von Zuneigung und Vertrauen. Ich bin nicht der Kuschel-Typ, suche nicht so oft Körperkontakt, wenn man nebeneinander sitzt und sich unterhält, meine Wohnung ist ein Tabu, mein Bett absolut. Das könnte sich jetzt ändern. Und ich fänd es toll 🙂 Ich habe mich so wohl gefühlt bei ihm, angenommen, entspannt, egal ob nun auf der Matratze oder beim Quatschen beim Essen.

Leider hatte der Besuch im Club auch eine nicht schöne Seite, uns fehlte Privatsphäre. Trotz deutlicher Signale gab es im Club die eine oder andere Klette, die wieder und wieder vorbeistromerte, um sich in einem Meter Abstand zu wichsen. Zuschauer, die ab dem ersten Kuss an einem klebten. Spontan eine Armlänge entfernt auf der Matratze saßen. Das kannte ich bisher nicht und ich finde es sehr schade. Spontanes mitmachen am HÜ-Abend ist kein Thema, aber einen Relax-Sonntag möchte ich so nicht nochmal erleben.

Dabei kann das auch anders sein. Wir hatten einen Zuschauer, den ich nur gehört habe. C lag neben mir, ich vibrierte mit weit geöffneten Beinen unter seinen Fingern und hörte die Erregung eines anderen. Hörte sein Atmen, sein Keuchen, seine Reaktion auf mein Stöhnen. Das war einfach perfekt und unfassbar geil.

Und ja, ich habe verdammt oft „Oh Gott“ gestöhnt, er kam auf mindestens zwei Dutzend mal. Und jedes hat er sich ehrlich verdient =D

Ein Apartment in Köln: Ein Date mit A

Kurz nachdem ich aus dem Ferienquartier ins schöne NRW zurückgekommen war, hatte A beruflich in dieser Ecke zu tun. Nachdem sich kein passender Club fand (Dienstag ist einfach ein toter Tag für solche Aktionen), entschieden wir uns für ein Treffen im Hotel.

Ähnlich wie in Nürnberg gibt es auch in Köln eine Art Stundenhotel, nur ist das Angebot wesentlich edler. Die Zimmer sind in einem Wohnhaus mitten im der Stadt untergebracht, zu Fuß 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Begrüßt wird man sehr freundlich und nett 🙂 Aus der Auswahl an Themenräumen hatte sich A für das BDSM-Zimmer entschieden und ich war einverstanden, wollte ich mir mietbare Spielmöglichkeiten doch eh mal ansehen. Dieses Zimmer gefiel mir sehr gut, es gab ein sehr stabiles Bett, einen Sling der auch für meine Gewichtsklasse geeignet ist, ein solides Andreaskreuz. Dazu eine Auswahl an Spielzeug, sollte man selbst keines dabei haben.

Gespielt wurde nicht, aber nach einer Dusche nutzen wir das Bett sehr ausgiebig 🙂 Aber das Spielen könnte ein Thema werden, wenn wir dieses Zimmer noch einmal besuchen sollten.

Ich war so weit weg von der ganzen BDSM-Thematik und dann traf mich erst dieser Raum, dann seine spielerischen Gesten, mal kurz seine Hand in meinem Nacken… Bilder im Kopf. Wie ich da knie, auf ihn warte, eine Auswahl an Seilen und Spielzeug ordentlich sortiert auf dem Bett und meine Zusage, nicht zu zweifeln (zum Beispiel wenn es um den Einsatz von Ingwer geht), nicht zu zögern (wenn er den Sling testen möchte), sondern seine Sub zu sein für diesen Moment, auch wenn wir sonst nicht in diesen Machtgefällen unterwegs sind. Aber ich kann mir das in einem solchen Rahmen mit A sehr gut vorstellen 🙂

An diesem Abend blieb es beim „einfachen“ Sex, dazu ein sehr intensiver Blowjob, bei dem er mich an den Haaren packte und tiefer stieß, dann ein Plug in meinem Arsch, er tief in meiner Fotze, sein Schwanz tief in meinen Mund, meine Zunge an seinen Eiern, seinem Damm und noch tiefer und dann sein Zustoßen. Sex, heftig, schmerzhaft, noch am nächsten Tag deutlich nachzuspüren. Perfekt <3