Zeiten ändern dich

Schweigen.

Momentan herrscht einfach Stille, was diesen Bereich hier in mir angeht. Es geht mir gut, ich ziehe Bilanz nach einem Jahr Veränderung, bin eigentlich ganz zufrieden 🙂 Aber das ist für diese Plattform hier zu….Alltag. Aber ich bin noch da und werde auch wieder schreiben 😉

Nachtgedanken

​Manchmal möchte ich dich anders sehen. Du vor mir kniend, nicht andersrum.

Möchte breitbeinig auf dem Sofa sitzen, mit einem kurzen Rock bekleidet, ohne Slip.

Möchte dir zusehen, wie du, nackt vor mir kniend, meinen Rock vorsichtig nach oben schiebst, um deinen Mund, dein Gesicht, deine Zunge tief in meinem Schoß zu versenken.

Möchte zusehen, wie du mich leckst. Tief. Intensiv. Geil. Bevor ich den Kopf nach hinten lege und dich genieße.

Möchte laut stöhnen, meine Hände in deinen Haare krallen, dich halten, lenken, an mich drücken. Möchte zucken, seufzen mich vor dir winden. Möchte kommen, tief und wahrhaftig, mit einem Schreien vor Lust.

Und schließlich möchte ich die Rollen tauschen. Und dich mit meinem Mund ficken, bis es dir genauso geht.

Tropenhitze

Ich stehe vor dem Esstisch, breitbeinig, nackt. Nur die High Heels hast du mir gelassen. Der Raum ist hell erleuchtet und strahlt durch die großen Fenster in die Nacht der Stadt. Die Erinnerung an die Scheu vor eventuellen Zuschauern lässt mich schmunzeln. Mittlerweile beschäftigt mich dieser Gedanke nicht mehr. Stattdessen konzentriere ich mich auf meine Haltung. Ich spüre deine Blicke im Rücken, spüre sie über meine Beine, den Hintern nach oben gleiten. Dein Atem verrät dich, kurz bevor ich deine Hand spüre. Du greifst mir in den Nacken, bestimmt, und drückst mich auf die Tischplatte. Ich kenne diese Pose sehr gut, automatisch drücke ich den Rücken durch, präsentiere dir meinen Arsch. Unser Spiel beginnt.

Deine Wahl fiel auf die weiche Lederpeitsche. Ich spüre die Hitze auf der Haut, spüre sie langsam zwischen meine Beine kriechen. Rhythmisch und gleichmäßig schlägst du zu. Ich falle in eine leichte Trance. Links, rechts. Links, rechts. Links, rechts. Noch ist es ein angenehmes Gefühl, aber auch die weichste Peitsche wird irgendwann schmerzhaft. Links, rechts. Links, rechts. Links, rechts. Ich drifte ab, entspanne mich etwas und erschrecke, als du plötzlich fester zuschlägst. “Nicht einschlafen!“ – “Ich schlafe nicht, ich genieße nur.“ antworte ich lächelnd. “So, so!“ Ich kann dein Grinsen hören und stelle mich auf die festeren Schläge ein, die folgen. Dennoch muss ich scharf einatmen, der Schmerz beginnt. Du hälst deinen Rhythmus. Links, rechts. Links, rechts. Links, rechts. Ich quittiere jeden Schlag mit einem leisen Stöhnen. Mittlerweile frisst sich die Hitze durch den ganzen Unterleib. Die Haut brennt, meine Fotze glüht feucht. Links, rechts. Links, rechts. Ich weiß nicht, ob du fester zuschlägst, aber es fühlt sich immer schmerzhafter an. Links, rechts. Ich drifte tiefer, stöhne in deinen Rhythmus, halte mich an der gegenüberliegenden Tischkante fest. Die Hitze zwischen meinen Beinen sammelt sich an den Schamlippen, ich nehme die Schwellung deutlich war. Spüre deine Blicke, dein Lächeln. Links, rechts. Links, rechts. Links, rechts. Der Schmerz wird immer intensiver. Ich stöhne lauter, winde mich ein wenig. Hoffe, dass er endlich fällt, der Tropfen auf den Du wartest. Der Tropfen meines Safts, der von meinen Schamlippen perlt. Plötzlich höre ich die Peitsche auf dem Boden aufschlagen, spüre deine Finger direkt in mich gleiten. Endlich! “Komm, meine Schöne, ich will dich hören!“ Deine Finger spielen mit meiner Klitoris, ficken mich, dringen tief in mich ein, verteilen meine Nässe auf meinem Arschloch. Ich versuche mich zu entspannen, dennoch brauchst du ein wenig Kraft, um den Kristallplug in meinen Arsch zu schieben. Ich werde immer geiler, reibe mich an deinen Fingern, drücke mich gegen sie. Du kennst mich in- und auswendig, weißt genau welche Knöpfe du drücken musst und du drückst sie. Ich atme immer schneller, stöhne lauter. Meine Beine zittern. Deine Finger kreisen um meine Klitoris, dein Daumen steckt in mir. Du wirst immer schneller, ich komme mit dem Atmen kaum hinterher. Und plötzlich überkommt es mich, ich presse mich auf den Tisch, winde mich, stöhne, schreie. Ich komme intensiv und laut, zucke und wimmere unter deinen Händen.

Du hälst mich, als plötzlich meine Beine nachgeben, und legst mich auf den Tisch, während noch immer Muskeln in meinem Schoß zucken. Du streichst mir die Haare aus der Stirn. Ich bin nur noch Atem, der Kopf vollkommen leer, der Körper erschöpft. Dein Kuss jagt mir noch einmal Schauer über den Körper, noch einmal spüre ich das Zucken, halte mich an dir fest. Und genieße dein zufriedenes Lächeln.

Paradies

Ich möchte leiden, mich winden unter deiner Gerte, deiner Peitsche, deinem Nadelrad. Möchte, dass mein Hirn aufhört, Geister zu erschaffen. Geister des Zweifels und der Angst.

Ich möchte leiden, mich winden unter Schmerzen durch heißes Wachs oder Tigerbalsam in Kratzern. Möchte Ruhe, möchte tief in mir endlich Ruhe. Kein „Aber“, kein „Wenn“.

Ich möchte leiden, mich winden unter deinen Händen, die mir die Luft nehmen während du mich nimmst, schmerzhaft, lustvoll, einem Exorzismus gleich, der die Geister vertreibt.

Ich möchte leiden, mich winden unter Tränen. Möchte in deinen Armen liegen, aufgebrochen und doch heiler als zuvor. Ganz und frei.

Ich möchte neben dir sitzen, zu deinen Füßen. Meinen leisen Kopf an dein Bein gelehnt, deine Hand in meinem Nacken. Und einfach sein.

 

Nachtschatten

Ich liege in meinem Bett
Alleine und nackt
Wie jede Nacht
Spüre den Luftzug auf meiner Haut
Verfluche die Wärme
Die allgegenwärtige Feuchtigkeit
Genieße die Hitze unter der Haut.

Die Gedanken schweifen
Und Bilder tanzen
Ich denke an Küsse
An Lippen
An Zungen
Bisse in den Hals
Knabbern an meinen Brustwarzen
Lecken über meine Lippen
Ein Biss in die Unterlippe
Ich denke an seine Zunge zwischen meinen Beinen
Erinnere mich an das Kribbeln
Als er über meine Klitoris leckte
Die Explosionen
Die mein Rückgrat hochschossen
Das Zucken im Unterleib
Mein Stöhnen

Ich denke an Finger
Auf mir
In mir
Tief in mir
Denke an die Bewegung
An diesem
Einen
Punkt
Tief in mir
Wieder Stöhnen
Tiefes Atmen
Betteln nach mehr
Zucken
Kribbeln
Das Lecken
Mein Unterleib bebt
Ich versuche nach oben zu fliehen
Hände halten mich
Ziehen mich Richtung Mund
Richtung Zunge
Ich werde lauter

Und spüre es
Der Druck
Die Kraft
Die Glut
Die Energie sammelt sich

Ich wimmere
Fiepe
Bettle um mehr
Flehe nach weniger
Bis ich platze
Den Kopf weit im Nacken
Der Körper bebt
Zuckt
Windet sich
Ich stöhne
Kralle mich fest
Und komme
Die Augen geschlossen
Jeder Muskel angespannt
Lasse die Wellen über mich gleiten
Lasse es geschehen
Genieße die Energie
Die aus mir herausströmt
Und mich erschöpft und glücklich zurücklässt.

(Ich wünschte, einer von euch wäre jetzt hier ❤)