Schmerz macht mich glücklich

Der Kopf ist voller Gedanken, der Bauch voller Gefühl, Chaos im Halbdunkel, und wenn man nach konkreten Angriffspunkten sucht, um dieser ganzen Sache Herr zu werden, findet man im Scheinwerferlicht nur verwirrte Halbsätze als Antwort. Das ist anstrengend. Kräftezehrend. Ich brenne langsam aus.

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Ein kühler Hauch

Ich mag Hotelzimmer. Sie erlauben uns Dates, wenn wir keinen eigenen privaten Raum zur Verfügung haben. Außerdem erlauben sie uns eine Art der Anonymität, die zumindest mir Hemmungen nehmen kann. Ich kann leichter abschalten, mich fallen lassen, wenn es mir egal sein kann, ob die fremden Menschen im Nachbarzimmer mich hören.

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Größtenteils gut

Andy und ich kennen uns seit ungefähr drei Jahren. Wir fesselten, mal regelmäßig, mal viel zu selten, seit dieser Zeit im Shibari-Club oder auf einem Talk-and-Play-Stammtisch. Durch die Corona-Pandemie ist das natürlich alles ausgefallen, daher haben wir uns in private Räumlichkeiten zurückgezogen. Aber wir waren noch nie wirklich alleine, immer waren andere, meist Twin dabei.

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