Größtenteils gut

Andy und ich kennen uns seit ungefähr drei Jahren. Wir fesselten, mal regelmäßig, mal viel zu selten, seit dieser Zeit im Shibari-Club oder auf einem Talk-and-Play-Stammtisch. Durch die Corona-Pandemie ist das natürlich alles ausgefallen, daher haben wir uns in private Räumlichkeiten zurückgezogen. Aber wir waren noch nie wirklich alleine, immer waren andere, meist Twin dabei.

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Ein Abend Meins

Ein Grinsen huscht über meine Lippen. Ich habe dich genau da, wo ich dich haben will. Die Muskeln rund um meine Finger zucken, ich sehe wie deine Hoden sich Richtung Unterleib ziehen. Und dann kommst du mit einem Stöhnen, spritzt in zwei, drei Stößen über deinen Bauch.

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Ein Abend Seins

„Sie nimmt die 25, die 37 und einen grünen Tee.“

Nicht alles an diesem Tag kommt überraschend für mich. Diese Bestellung hattest du bei mir vorher abgefragt. Auch wenn ich nicht wusste warum, war ich gerne bereit, auf dein Spiel einzusteigen. Ich sitze neben dir im Sushilokal, deinem Freund gegenüber. Ihr unterhaltet euch angeregt über dies und das, ich bin in Gedanken. Bis zu dem Moment, in dem du mir eine Hand in den Nacken legst. Wie ein Stromstoß reißt mich diese Berührung aus meinem Gedankenraum, ich blinzle und gucke dich an.

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De-Armoring

Ich weiß, ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass Shibari, nein, eigentlich BDSM im Ganzen etwas mit einem machen kann. Mehr als Lust, mehr als Spaß, es geht mehr in die Tiefe und unter die Haut. Wir haben gestern nach langer, langer Zeit mal wieder gefesselt. Geplant war ein Pärchenabend, Twin und ich, und das wurde es auch, aber anders als geplant.

Dies ist kein lustvoller Eintrag, im Gegenteil. „De-Armoring“ weiterlesen