Schmerz macht mich glücklich

Der Kopf ist voller Gedanken, der Bauch voller Gefühl, Chaos im Halbdunkel, und wenn man nach konkreten Angriffspunkten sucht, um dieser ganzen Sache Herr zu werden, findet man im Scheinwerferlicht nur verwirrte Halbsätze als Antwort. Das ist anstrengend. Kräftezehrend. Ich brenne langsam aus.

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Größtenteils gut

Andy und ich kennen uns seit ungefähr drei Jahren. Wir fesselten, mal regelmäßig, mal viel zu selten, seit dieser Zeit im Shibari-Club oder auf einem Talk-and-Play-Stammtisch. Durch die Corona-Pandemie ist das natürlich alles ausgefallen, daher haben wir uns in private Räumlichkeiten zurückgezogen. Aber wir waren noch nie wirklich alleine, immer waren andere, meist Twin dabei.

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De-Armoring

Ich weiß, ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass Shibari, nein, eigentlich BDSM im Ganzen etwas mit einem machen kann. Mehr als Lust, mehr als Spaß, es geht mehr in die Tiefe und unter die Haut. Wir haben gestern nach langer, langer Zeit mal wieder gefesselt. Geplant war ein Pärchenabend, Twin und ich, und das wurde es auch, aber anders als geplant.

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Ein Date im Alltag – Die WG erobert sich Raum zurück

Wir hatten schon lange nicht mehr so wirklich gefesselt. Zuletzt Anfang Februar. Twin war dann noch einen Monat in Hamburg, ich im Süden der Republik, und die Partys danach wurden alle abgesagt.

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Immer vorwärts – Über Demütigung und Stolz in den Seilen

Andy und ich sehen uns gerade recht selten, daher genießen wir umso mehr die wenigen gemeinsamen Momente. Auf dem letzten Stammtisch war es mal wieder so weit, ich hatte zwar auch mein Spielzeug dabei, aber es wusste, es gibt da einen Rigger und eine Priorität an diesem Abend: ich wollte, nein, musste! dringend in seine Hände, in seine Seile. „Immer vorwärts – Über Demütigung und Stolz in den Seilen“ weiterlesen