Die zweite GEP

Nachdem ich euch noch ein paar Beiträge schulde, beginne ich chronologisch.

Ende Januar war ich das letzte Mal auf der GEP, der Gothik Erotic Party in den Bedo Studios in Dortmund. Ich mag die Parties, diese Mischung aus Schwarzer Musik, den verschiedensten Fetischen und Outfits und Sex. Letzteres gab es diesmal häufiger zu sehen, aber ich finde prinzipiell Sex auf Fetisch-Parties voll ok. Und gerade auf der GEP gehört es ins Konzept. Der Höhepunkt war aber, wie schon das letzte mal, ein Beitrag aus der Bondage-Ecke.

Das aktive Paar, traditionell japanisch gekleidet, kam aber diesmal nicht aus der Bondage-Ästhetik-Ecke, es ging nicht um schöne Muster und Seilabdrücke auf der Haut. Dieses Paar widmete sich dem klassischen japanischen Folterwerkzeug Bondage. Es war absolut faszinierend zu beobachten. Er verschnürte sie auf schmerzhafte Art, ihr Gesicht sprach dabei Bände. Es gab kaum einen Moment Ruhe, kaum hatte er ein Seil gezogen, widmete er sich einem neuen, knotete neu, schnürte sie enger ein, unangenehmer, verlagerte ihr Gewicht auf die wirklich schmerzhaften Punkte. Und schließlich befreite er sie, fing sie auf und schnürte sie danach wieder ordentlichst in den Kimono ein.

Wir standen da sehr lange, es wurde ruhig, man genoss diesen Anblick, diese Mischung aus Frieden und Krieg in diesem Spiel der beiden Charaktere. Frieden, weil alles so ruhig und langsam geschah. Krieg, weil die Schmerzen in ihrer Mimik und Haltung sehr gut sichtbar wurde.

Die aktuelle GEP vor 3 Tagen habe ich leider wegen Krankheit versäumt, aber ich freue mich schon auf den nächsten Termin =)

In Gedanken an Dich

Nach einer wahren Begebenheit.

Meine Finger gleiten über meinen Körper, streichen über den Punkt, an dem sich die Schamlippen öffnen. Als würde ich zaghaft anklopfen, bevor ich tiefer hinein tauche. Vorsichtig ziehen Zeige- und Ringfinger die schützenden Lippen auseinander, so dass der Mittelfinger das kühle Gleitgel rund um die Klitoris verteilen kann. Ich reagiere sofort, ein leiser Blitzschlag fährt mir in den Unterleib. Ich tue das so selten, aber jetzt will ich es! Der Mittelfinger tanzt um meine Klitoris, streift sie, stupst sie, jagt mir Schauer über den Rücken. Ich spreize die Beine weiter, brauche mehr Raum für diesen Grad an Erregung, ein Seufzen entfährt mir. Ich winde mich, atme tiefer, schneller, während mein Finger kleine, winzige Kreise malt. Hitze sammelt sich in mir, ein leichter Schweißfilm zieht auf meine Haut. Ich hetze mich, jage meine Erregung immer weiter nach oben. Sehe unterschiedliche Kopfkinofetzen, Ausschnitte eines Gang Bangs, Public Disgrace Momente, Männer, die ihr Sperma auf meinem Arsch verteilen, nachdem sie mich gefickt haben. Und ich denke an Dich, Deinen Schwanz in meinem Mund, in meiner Fotze, an das Gefühl, Dich in mir zu spüren. Der Atem beruhigt sich schlagartig, ich spüre das Glühen, weiß und grell in meinem Körper, genieße diesen Augenblick Ruhe vor dem Sturm. Und dann entfessle ich ihn. Den Rücken durchgedrückt ziehe ich die Hand weg, kralle mich in die Matratze, stöhne, zucke. Die Welle rollt durch mich durch, nimmt mir die Luft und lässt mich fliegen. Schweben. Gleiten.

Ich lege mich auf die Seite, rolle mich zusammen. Noch immer verglüht ein Rest Hitze, noch immer zuckt die Erregung durch meine Klitoris, durch mich. Herzschlag und Atmung brauchen auch noch einen Moment, um sich zu beruhigen. Schließlich ziehe ich die Decke über meinen Körper und lasse die Erschöpfung mich davontragen.

Weit weg

Es ist still

Ruhig

Einsam hier.

Es sind Ferien, ich bin am unteren Ende der Republik bei den Eltern, lese, spiele, schlafe. Nutze meine Freizeit also sehr sinnvoll 😉

Und dadurch bin ich sehr weit weg von Erotik und Sex. Mein Twitteraccount liegt brach, der tägliche Besuch im Joyclub ist eher ein wöchentlicher und ich hab noch nicht mal einen Vibrator dabei. Nichts.

Also außer ich besuche mit Batman ein Stundenhotel (letzte Woche) oder gehe mit A in den Swingerclub (morgen) *hust*

Mal gucken. Vielleicht erwacht die Lust am Schreiben und Lesen ja bald wieder 🙂

Mein Herr und ich … Wir

http://training-of-o.de/blog/2018/02/05/tara-falbalus-wir/

Um Himmels Willen, wieso sehe ich das erst jetzt? Es tut mir sehr leid. Heute ist die Nacht vor der Heimfahrt, ich bin aufgewühlt und leider viel zu wach, morgen geht es zu den Eltern, Dienstag dann zur Operation ins Krankenhaus. Ich habe in diesem Semester sehr viel Stress gehabt und mich zwischendurch verloren, aber unsere Secret Night der O hat mir sehr deutlich gezeigt, dass ich das will, DAS, uns, diesen Weg.

Dabei bin ich einfach unglaublich dankbar dafür, dass ich einen Herrn habe, der für mich den richtigen Weg findet und mir die notwendigen Freiräume lässt. Ich habe unseren Termin diese Woche absagen müssen, ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen, Magenschmerzen und Tränen in den Augen und Ihre Antwort? Kein Vorwurf, kein Zweifel, nein, Liebe. Da sind die Momente, die mich in stressigen Zeiten erden, die mich atmen lassen, wenn ich keinen Freiraum sehe. Dieses Da-Sein, dieses “Ich lasse dich nicht gehen, ich bleibe bei dir”.

Vielen Dank, mein Herr. Tausendfacher Dank <3