Hausaufgabe: Das Blasen

Den Blowjob gibt es für mich in 2 Varianten, die freiwillige Variante und die unfreiwillige.
Unfreiwillige heißt: Fick meinen Mund! Und bitte so, dass ich es drei Tage später noch spüre und bei jedem Räuspern, Hüsteln, jedem Schlucken an Dich denken und Lächeln muss. Ich möchte, dass Du führst, zustößt, Tempo und Tiefe bestimmst. Meinen Kopf festhälst und Dich tief in meinen Hals drückst, mir die Luft nimmst.
Freiwillig bedeutet dagegen, dass Du mich spielen lässt. Mein Ziel ist Dein Orgasmus, dabei solltest Du also auf Deine Kosten kommen, auch wenn ich führe =P Hinweise werden aber gerne entgegen genommen, weil: es soll ja Dir gefallen. Und wenn irgendwas gut ist oder nicht gut ist, bitte ich um schnelle Rückmeldung. Ich habe keinen Plan, ich überlege nicht, ok, jetzt tue ich das, dann das und dann knabbere ich hier ein wenig… ich mache einfach drauf los. Und wenn man dann sagt „Das am Anfang war voll geil!“ ist es schlichtweg zu spät. Hab ich letztens erlebt, das war nicht schön =/ Ich möchte, dass der Empfänger dabei zufrieden, atemlos, begeistert ist, ergo: ich möchte gut sein in dem was ich tue.

Generell gilt: ich liebe es! Es erregt mich wahnsinnig, es kickt mich einfach. Das Ziel ist der Orgasmus, gerne im Mund, am liebsten im Mund.Euch Männern dabei zuzuhören ist wundervoll, zuschauen übrigens auch <3 Das Atmen, das schärfer und schneller wird, das Seufzen, das Stöhnen <3

Und dann ist da noch diese Phantasie. An der Bettkante den Kopf nach unten hängen lassen, den Mund weit geöffnet, die Hand auf den Hals gelegt und es da wirklich spüren, an den Fingern. Hach. Irgendwann, mit viel Übung <3

Hausaufgabe: Das Knien

Vor einem Mann zu knien, den Kopf auf Schritthöhe, finde ich einfach erstrebenswert.

Die Beine leicht gespreizt, die Hände auf den Schenkeln, eben diese eine Position. In meinem Kopf ist das DAS Bild einer Sklavin. Dafür kann ich zum Beispiel mit dem Andreaskreuz gedanklich (noch?) nichts anfangen. Das Gesicht nach oben gewandt, den Mund geöffnet, wartend, Blickkontakt haltend… Das geht auch sitzend, klar. Aber dabei zu knien, zwischen den Beinen die Feuchtigkeit zu spüren, der Versuchung zu widerstehen, die Hände von den Schenkeln zu nehmen und sich zu berühren… In meinem Kopf gehört knien dazu.In meiner Lieblingsszene in Topaz/Tokyo Decadence kriecht sie auf allen Vieren durch den Raum und dieses Bild habe ich seit meiner Kindheit im Kopf.

Ich habe gerne jemanden hinter mir. Dabei kann man so gut über den Rücken kratzen und mich an der Hüfte festhalten, um tief zuzustoßen. Außerdem: Analsex! Mag ich, sehr gerne, vor allem in dieser Stellung. Ich finde diese Position auch für Spiele mit Flogger und ähnlichem super, ich kralle mich gerne in ein Kissen dabei 🙂

Just some emo things

Es gibt Tage, an denen frisst man sich durch seine Musiksammlung, auf der Suche nach diesen Liedern, diesen bestimmten Liedern, die einem einst Wunden gerissen haben. Lieder, bei denen eine Liebe welkte, man sich vergeblich verzehrte, die Lieder, die einem das Herz in Stücke reißen konnten.

Heute sind es diese Lieder, die mir meine Stärke zeigen, die noch immer das Herz berühren, aber nicht in offene Wunden fassen, sondern nur noch die Narben streifen. Und jede Narbe ist ein: ich bin noch immer da. Und ich kann sie wieder hören. Das nach der ersten Liebe. Nach der großen Liebe. Nach dem Schmerz und dem Hass. Nach dieser einen, dunklen Nacht. Nach dem Zerbrechen der Beziehung. Nach dem mühsamen Aufstieg.

Ich bin noch da.

Und ich kann laut mitsingen, jeder Song ein Sieg.

Sonntagsnotizen

  • Ein Kuss – und die Synapsen knallen. Was bleibt ist reines Schweigen <3
  • Es fehlt die Übung. Der Schalter legt sich noch nicht vollständig um, zu viel Kopf, zu wenig Genuss. Zwischendurch gab es in meinem Kopf einen “Möchtest du das hier wirklich Moment?”, aber die Antwort war ein deutliches “Ja!”.
  • Ich freue mich auf all das, was da noch kommen mag =) Es werden immer mehr Harmonien, je mehr wir uns unterhalten.
  • Diese Idee, sich zugänglich zu kleiden, lag mir bisher eher fern. Und ich hätte mehr anziehen können, aber das Kleid, ohne Slip und BH, reichte aus. Ich habe mich sehr wohlgefühlt neben Dir, habe die Tatsache genossen, so “ungeschützt” und bloß zu sein. Da war eine Spannung im Raum, wie weit gehst Du, jetzt, in diesem Moment? Und dann, in dem danach.
  • Diese Kombination aus blauen Flecken und roten Spuren mit Deinem liebevollen, fürsorglichen Wesen finde ich perfekt 🙂 Ich bin zufrieden, fühle mich wohl und kann Dir auch genau das vermitteln. Das eröffnet Räume für eben nicht nur Zärtlichkeit. 

Romance and D/s

Die Angst vor meinen Gefühlen war groß. Ich habe einen Mann, und wir leben zwar getrennt, aber dennoch liebe ich ihn. Es gab aber Momente, in denen diese Liebe ins Hintertreffen geriet, immer dann, wenn es einen anderen, dominanten Mann gab. Das ist auch der Grund, warum ich mich lange zurückgehalten habe, selbst nach der Trennung: die Angst davor, die Gefühle für ihn zu verdrängen, zu verlieren. Mir ist klar, dass das unsinnig ist, aber auch mein Therapeut hat diese Gedanken nicht tilgen können.

Und jetzt ist Er da. Er. Mein Herr. Ich schwärme. Bin verknallt. Verliebe mich, durchaus. Aber dieses Gefühl ist anders als das für meinen Mann. Der Respekt, der dahinter steht, ist ein anderer. Und das fühlt sich gut an. Diese Gefühle verdrängen sich nicht, sie existieren nebeneinander. Es ist einfach nur mehr geworden.

Ich fühle mich sicher. Beschützt. Glücklich. Wirklich glücklich ❤

Und in mir herrscht endlich Ruhe. Das Bild vor meinem Augen: ein See, eine ruhige Wasseroberfläche, ohne Wellen, ohne Wind. Einfach Ruhe.

Himmlisch 🙂