Dinge von denen – Nähe und Distanz

Es ist seltsam, wie ein Thema sich manchmal festfrisst in einem und immer weiter ausbreitet. Es begann mit einer Überarbeitung meiner Seite hier, mit dem Nachdenken darüber, mit wem ich noch fessle und spiele und mit wem nicht, wen ich da streichen kann, und wie ich welche Beziehung führen möchte. Und jetzt zerbreche ich mir den Kopf über dieses generelle Problem von Nähe und Distanz in meinem Leben. „Dinge von denen – Nähe und Distanz“ weiterlesen

Viermal Fesseln mit Fesselzeit (und ein bisschen auch mit Twin)

Prolog

Vor ein paar Wochen stellte ich ein Date in den Joy, in Fet, in die SZ. Ich suchte einen Spielpartner für Partys oder auch Zeit alleine, Schmerz und Sex, erreichbar, mit genug Zeit und Neugier ausgestattet. Was ich in dieses Gesuch mit voller Absicht nicht schrieb, war das Thema Shibari. Ich dachte mir, ok, du suchst einen dominanten Mann, der aber nicht auf diesen ganzen Exklusivitätskram besteht, der auch seine Dominanz nicht als gottgegebenes Recht versteht, dich auf die Knie zu nötigen, der alles ein wenig locker sieht, dennoch zuverlässig ist, mit deinem ganzen Emotionskram klarkommt… das könnte eh schon schwierig werden. Ersparen wir uns mal den Anspruch, dass er vielleicht noch einen Hang zum Seil hat.
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So nah – Ein Date mit #NHD

Es wurde Zeit. Unser letztes Treffen war schon länger her und ja, es wurde Zeit 🙂

Ich habe lange überlegt, was ich davon berichte.

Dass wir für 24 Stunden in ein BDSM-Apartment mit vielen, vielen Möglichkeiten verschwunden sind. Möbel und Spielzeuge plus zwei Spielkinder… „So nah – Ein Date mit #NHD“ weiterlesen

Meine Herrin – Ein Treffen mit P

Endlich. Endlich haben wir uns wieder gesehen, hatten Zeit und Raum für uns.

Auf meiner Seite begann es mit Sorge. Ich hatte mir am Tag vor unserem Treffen eine hässliche emotionale Schramme eingefangen, war mehr neben als in mir, vergaß sogar mein Bunny-Buch, dass ich ihr doch so dringend in die Hand drücken wollte. Dazu die Reste einer Erkältung. Ich war weder psychisch noch physisch fit. Und uhm, ja, ich war nervös.

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Das Eis bricht

Ich tauche langsam wieder auf aus meiner Tiefe. Ein schönes Bild. Klingt nach Kälte und Dunkelheit, das ist nur bedingt schön. Aber vor allem klingt es nach Stille. Depressionen sind bei mir unglaublich still, alles liegt brach und nichts lebt. Ich stehe in meiner Landschaft, unbeweglich und starr. Und gleichzeitig tobt ein Sturm, der einem die eigene Stimme entreißt und in den Ohren tobt, so laut, dass man die innere Stille nicht greifen kann.

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