Hier bitte den Plural von “Disaster“ einfügen

Ich zerbreche momentan. Jeden Tag ein Stück mehr. Und das ist keine Übertreibung, keine poetische Ausdrucksweise für “es ist stressig“, es geht mir zum Kotzen. Ich bin traurig und wütend und sehr, sehr dankbar, dass ich nicht zum Ritzen neige. Meine Ferien sind anstrengend und zehrend, ich fürchte mich vor dem Zustand nach der Rückkehr in mein Leben als Studentin und als Sub. Und dann denke ich darüber nach ihn anzuschreiben, ob ich ihm erklären soll, dass ich gerade eher einen Freund brauche, das Du und nicht das Sie. Und stelle dann fest, dass ich nach ein paar Minuten Du wieder beim Sie wäre. Dass eine Umarmung, feste, freundschaftlich sehr schön wäre, ich danach aber doch gerne die Hand im Nacken hätte. Die Ohrfeige für das Masturbieren ohne Erlaubnis. Jeden einzelnen Schlag aus meinem Strafbuch. Und danach, nach dem Atmen, nach dem Runterkommen ein “Braves Mädchen“.

Every day is one day less.

Wahrheiten

Ich bin müde und erschöpft und wieder an dem Punkt, an dem Gedanken und Gefühle die Macht besitzen, mir körperliche Schmerzen zu bereiten. Dazu braucht es nicht viel. Ich sehe, ich habe eine Email von einem bestimmten Absender, einen entgangenen Anruf von dieser Nummer und Krämpfe setzen ein, der Hals zieht sich zu, manchmal wird mir schwindelig. Insgesamt bin ich gereizt, genervt, wütend, ich versinke zuhause im Chaos, sitze hier und starre vor mich hin, statt Motivation zum Aufräumen und Spülen zu finden. Ich bin einfach zu… kaputt gerade.

Und in diesen Momenten beneide ich sie, die, die sich verletzen können, trinken, kiffen, irgendwas tun, um diese Spannung loszuwerden. Ich kann das nicht oder es hilft nicht. Mich muss man entweder schlagen bis ich breche (was ich mir nicht gönne, weil er doch mehr ist als ein Arm mit Peitsche) oder in den Arm nehmen bis ich einfach weine (was ich nicht zulasse, weil dann weine ich ja. Und rotze. Und jammere.).

So bleibe ich einfach sitzen und warte. Und lächle. Und wenn jemand fragt…“Mir? Mir geht’s gut =)“. Denn selbst wenn wir nicht mehr aufrecht stehen können, die Fassaden werden das immer tun.

[Und jetzt weine ich endlich und es fühlt sich einfach gut an.]

PS: Diese Fassade ist per se nichts Schlechtes. Für mich kann sie eine Zeit lang Stütze sein, für euch ein Weg, mit mir „normal“ umzugehen. Aber ich weiß, wie wichtig es sein kann, anderen Menschen die Wahrheit hinter dieser Maske zu zeigen, damit sie Bescheid wissen, falls diese einmal fällt. Damit sie die Chance haben, da sein zu können, denn ich habe solche Menschen, solche Freunde. Also bitte keine Sorgen um mich. Bevor ich zu tief stürze, sind sie bei mir und nichts könnte sie aufhalten =*

Plötzlich

Und dann bist du auf dem Heimweg vom ersten Wochenende zu dritt und spürst plötzlich im Zug, was das Spielen* mit dir macht. Dass es ein Stück weit die Seele offenlegt. Dass auf einmal Dinge weh tun, die eigentlich gut verschlossen unter der Oberfläche liegen. Und du schluckst einfach nur die Tränen runter und rappelst dich auf.

Verzeiht mir dieses emotionale… #Mimimi.

* Ich brauche dafür endlich einen besseren Begriff, verdammt.

Zeiten ändern dich

Schweigen.

Momentan herrscht einfach Stille, was diesen Bereich hier in mir angeht. Es geht mir gut, ich ziehe Bilanz nach einem Jahr Veränderung, bin eigentlich ganz zufrieden 🙂 Aber das ist für diese Plattform hier zu….Alltag. Aber ich bin noch da und werde auch wieder schreiben 😉