Der Stein des Anstoßes

​Also, mal ganz banal: Ich finds geil, dass mir jemand weh tut, schadet, mich verletzt.

Rational betrachtet: total bekloppt. Nicht effizient.

Psychologisch betrachtet: ungesund, Selbstverletzend, widerspricht dem natürlichen Bedürfnis körperlich gesund und unverletzt zu sein.

Und da ist ein gewisses Schamgefühl, ich kann es nicht ändern.

Aber: Ich stehe trotzdem drauf. Und möchte das auch ausleben.

Ich kann und werde diese schambesetzte Seite der Medaille nicht außer acht lassen. Schon zu meinem Schutz werde ich mir immer wieder klar machen, was ich da tue und dass da ein gewisses Fingerspitzengefühl dazugehört, werde danach meine Partner aussuchen. Nicht weil ich mich so schäme, und mich so schlecht fühle deswegen… Nein. Tu ich nicht. Habe ich nie. Selbst als man mir das einreden wollte, wusste ich, dass das einfach meine Angelegenheit ist.

Aber ich muss meine Grenzen schützen, vor mir, vor meiner persönlichen Art, immer weiter und weiter zu wollen. Ich wollte ein Piercing, es wurden mehr. Ich wollte ein kleines Tattoo, es wurde mehr. Das ist mein persönliches Muster.

Ihr könnt gerne anders denken und fühlen.

Aber das bin ich.

Plötzlich

Und dann bist du auf dem Heimweg vom ersten Wochenende zu dritt und spürst plötzlich im Zug, was das Spielen* mit dir macht. Dass es ein Stück weit die Seele offenlegt. Dass auf einmal Dinge weh tun, die eigentlich gut verschlossen unter der Oberfläche liegen. Und du schluckst einfach nur die Tränen runter und rappelst dich auf.

Verzeiht mir dieses emotionale… #Mimimi.

* Ich brauche dafür endlich einen besseren Begriff, verdammt.

Inventar

Du biegst gerade in die Straße ein, als ich hinter dem Vorhang hervorsehe. Endlich! Ich warte gerne auf dich.

Ich kontrolliere im Badezimmerspiegel kurz das dezente Make-Up, den Lippenstift, den du für heute ausgewählt hattest, die zurückgebundenen Haare. Dann gehe ich ins Wohnzimmer und nehme meine Position ein. Ich knie mitten im Raum, kontrolliere gerade nochmal die Haltung, als du den Schlüssel ins Schloss steckst. Schultern locker, Rücken gerade, den Blick gesenkt. Ich grüße dich nicht, als du die Wohnung betrittst.

Du schließt die Tür, stellst deine Tasche in die Küche. Ich höre, wie du den Kaffeeautomat einschaltest. Dein Feierabendkaffee, dein Ritual. Der Kühlschrank geht auf und zu, ein Teller wird auf den Tisch gestellt. Ich hoffe, das Sandwich schmeckt dir, das ich vorbereitet habe. Kurz darauf höre ich dich schlürfen. Ich entspanne mich ein wenig. Nach dem Snack wirst du unter die Dusche verschwinden, dich anziehen und mich begrüßen. Ich kenne dich mittlerweile recht gut.

Als du das Bad verlässt setze ich mich wieder aufrecht hin. Kurz darauf trittst du in mein Sichtfeld. Du streichelst über mein Haar, “Du darfst reden.“ Ich hebe meinen Kopf, blicke dir in die Augen. “Guten Abend, Herr, ich hoffe, Sie hatten einen angenehmen Tag?“ – “Ja, ein wenig stressig. Aber ich bin ja nun zuhause.“ – “Was darf ich für Sie tun?“ – “Seil, Gerte, Plug. Den roten.“ Du siehst mir dabei zu, wie ich die gewünschten Gegenstände aus der Spielzeugecke hole. Ich weiß, der Anblick gefällt dir. Strümpfe, Halsband, Lippenstift, sonst nur ich.

Ich lege die Gegenstände auf den Wohnzimmertisch. Du greifst dir das Hanfseil, drehst mich mit einem Griff an die Hüfte um, ziehst meine Arme auf meinem Rücken zusammen, fixierst sie dort. Vorsichtig drückst du mich nach unten und ich knie mich wieder auf den Boden. “Beug dich vor. Vorsichtig.“ Langsam beuge ich mich nach vorne, spreize die Beine, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Meine Stirn liegt auf den Fliesen, als ich deine Finger an mir spüre. Du fährst langsam meine Spalte ab, spielst sanft mit meiner Klitoris. Ich stöhne leise, als du sie reibst und zärtlich kneifst. “Du bist heute so erregt.“ – “Ja, Herr, ich habe mich auf Sie gefreut.“ – “So, so.“ Du dringst in mich ein, tief, kraftvoll, heftig. Ich drücke meinen Körper gegen deine Hand, stöhne in deinem Rhythmus, genieße dich. Nach wenigen Minuten ziehst du langsam deine Finger aus meiner Öffnung und gleitest mit meinen Saft hinauf, zur nächsten. Zärtlich verteilst du die Flüssigkeit, massierst mich dabei. Dann setzt du den Kristallplug an und schiebst ihn in meinen Hintern. Ich stöhne, als dieser kalte Fremdkörper in mich eindringt, ein wohliger Schauer zieht über meinen Rücken Richtung Kopf. Der rote Kristall, der schwerste deiner Plugs.

Du nimmst die Gerte vom Tisch und dirigierst mich damit ein Stück durch den Raum, vor das Sofa. Den Kopf auf das Polster gelegt spreize ich die Beine noch etwas und recke dir den Hintern entgegen. Die ersten Schläge sind sanft, du wärmst nur meine Haut auf. Es dauert einige Minuten, bis du den gewünschten Rotton erreicht hast. Dann der erste richtige Schlag. Ich zähle laut mit. “Eins. Zwei. Drei.“ Immer abwechselnd links und rechts schlägst du mir auf den Hintern, Links, rechts. Links, rechts. “Acht. Neun. Zehn.“ Ich atme immer schärfer ein, es beginnt zu ziehen. Zwischen den Schlägen spüre ich das Glühen meiner Haut. “Dreizehn. Vierzehn. Fünfzehn.“ Du machst eine Pause, streichst über die heiße Haut hinab in die Nässe. Ich stöhne auf, als du in mich stößt, zweimal, dreimal, dann ziehst du deine Finger aus mir und hälst sie mir vor den Mund. Gierig lecke ich sie ab, sauge meinen Geschmack von deinen Fingern, bevor du dich auch da zurückziehst. “Weiterzählen.“  – “Sechzehn. Siebzehn. Achtzehn.“ Ich bin so nass, so erregt, die Schläge treiben mich weiter und weiter. “Einundzwanzig. Zweiundzwanzig. Dreiundzwanzig.“ Das zählen hält mich hier, ich muss mich darauf konzentrieren, darf nicht abgleiten. Die letzten Schläge, jetzt nicht verzählen! “Achtundzwanzig. Neunundzwanzig. Dreißig.“

Du legst die Gerte weg, streichelst über meinen brennenden Hintern, greifst zu. Ich stöhne vor Schmerz, vor Lust. “Setz dich auf.“ Ich knie aufrecht, spüre das Glühen unter der Haut. Mit einem kurzen Surren öffnest du deinen Reißverschluss, dann den Kopf. Mit einem Daumen fährst du über meine roten Lippen, öffnest meinen Mund, spielst mit meiner Zunge. Ich schließe die Augen, sauge an deinem Finger, spüre die Geilheit in mir aufsteigen. Dann ziehst du mich in deinen Schoß, stößt in meinen Mund. Ich sauge, lecke, küsse dich, spüre dich in meinem Rachen. Du bist erregt, sehr erregt. Du stöhnst auf, genießt mein Spiel. Irgendwann übernimmst du die Kontrolle, bestimmst das Tempo und die Tiefe. “Sieh mich an.“ presst Du erregt hervor und ich sehe dir über deinen Bauch in die Augen. Dieses Funkeln darin, dafür mache ich das! Du ziehst dich aus meinen Mund zurück, wichst dich weiter. Ich öffne automatisch den Mund, warte auf dich. Ich warte so gerne auf dich. Du blickst mir weiter in die Augen. Ich kann dich lesen, warte auf diesen Moment, in dem den Blick kurz abgleitet. Und du kommst in meinen Mund, auf meine Lippen, meine Brüste. Nach zwei, drei Stößen strecke ich mich, nehme dich wieder in den Mund, sauge dich leer. Du stöhnst laut, hälst meinen Kopf, während ich dich trinke.

Langsam entziehst du dich mir. Du atmest noch schwer und setzt dich auf das Sofa, holst erstmal Luft. Ich knie davor, lächle dich an. “Sind Sie zufrieden, mein Herr?“ – “Oh Gott, ja. Sehr.“ Du streichst über meine verschmierte Wange. “Sehr. Ich binde dich gleich los. Iss etwas, räum auf und geh dann auf deine Decke. Morgen nochmal der rote Lippenstift.“ Du küsst mich, tief, intensiv, leckst mir über die Lippen. Ich stehe vorsichtig auf, drehe mich um. Du löst die Fesseln und gibst mir einen Klaps auf den empfindlichen Hintern. “Schlafen mit Plug. Du darfst es dir später selbst besorgen. Und damit gute Nacht!“ Ich nicke mit einem “Ja, mein Herr. Vielen Dank! Schlafen Sie gut!“ Und eile ins Bad. Ich reinige mich ordentlich, entferne Make-Up und Sperma. Nach einem kleinen Abendessen putze ich mir die Zähne, und räume dann die Gerte und das Seil ordentlich an ihren Platz, während du auf der Couch fernsiehst.

Ich lege mich auf meine Decke vor der Heizung, kuschle mich auf mein Kopfkissen und beobachte dich. Du siehst sehr zufrieden aus. Wunderbar! Meine Hände gleiten in meinen Schoß und ich beginne mich zu befriedigen. Diese Erregung ist noch immer da. Ich bin leise, darf dich nicht stören. Meine Finger spielen mit meiner Klitoris, werden immer schneller. Ich drücke mein Gesicht in das Kissen, unterdrücke mein Stöhnen. Ich spüre meinen roten Hintern, den Plug in meinem Arsch, das Pulsieren tief in mir und komme, leise aber heftig, winde mich auf der Decke, seufze unterdrückt in das Kissen. Ich beruhige mich, lecke meine Finger sauber und nach einem lautlosen “Vielen Dank, mein Herr!“ wickle ich mich erschöpft in meine Bettdecke.

In Brand

Meine Wangen brennen, sie dürften dich lebhaft rot anleuchten, als du mir den Ballknebel in den Mund schiebst. Der Verschluss am Hinterkopf ziept heftig in den Haaren. Ich darf jetzt keine Rücksicht erwarten, das ist mir klar. Du ziehst meinen Kopf am Kinn nach oben, blickst mir in die Augen. Ich sehe deine Erregung, das Feuer.

“Bleib!“ herrscht du mich an. “Bleib und sieh zu!“

Ich knie’ auf allen Vieren auf dem Boden. Die Manschetten an meinen Händen sind verbunden, die an meinen Füßen durch eine Spreizstange auf Abstand gehalten. Die Kälte versucht zu mir herauf zu kriechen, aber mein ganzer Körper glüht vor Schmerz und Erregung. Ich spüre schon die Tropfen zwischen meinen Beinen.

Ein, zwei kräftige Schläge auf den Hintern lassen mich nach vorne zucken, aber ich halte dagegen. Jetzt keine Fehler mehr.

Du gehst zu ihr. Sie kniet ungefähr zwei Meter entfernt in perfekter Haltung auf einer Decke, die Hände auf den Oberschenkeln, den Blick gesenkt. Du hebst ihren Kopf, langsam, zärtlich, leckst ihr sanft über die Lippen, bevor du sie küsst. Wäre ich nicht selbst so erregt, könnte ich euren Anblick genießen.

Dein Blick wendet sich mir zu, während du deinen Gürtel öffnest, dann den Knopf, den Reißverschluss. Du ziehst ihren Kopf an deinen Schoß und sie verschlingt dich. Hätte ich nicht den Knebel im Mund, ich würde meine Unterlippe blutig beißen. Ich tropfe, aus dem Mund, aus der Fotze, ich triefe vor Lust und Gier. Aber ich darf nur zusehen. Ich höre ihr Saugen und Lecken, dein Atmen, dein Stöhnen, ich verfluche meine große Klappe so sehr! Du musstest ihn reizen, da bitte, da hast du deine Quittung! Er fickt sie, vor deinen Augen! Und du kannst deinen Blick nicht von ihnen abwenden!

In der Tat will ich nichts verpassen, will nicht blinzeln, will mich ergötzen an eurer Lust. Ich wimmere leise, als du dich ihr entziehst und ihr heißt, sich nach vorne zu lehnen, die Arme und den Kopf auf den Boden. Ich weiß, was nun kommt. Du greifst zwischen ihre Beine. Ich sehe nicht was du tust, aber ich sehe genau ihre Reaktion. Sie erzittert bei der Berührung leicht, sie drückt den Rücken durch, seufzt, genießt deine Finger. Ihre Augen sind geschlossen, auf ihren Lippen ein seliges Lächeln, unterbrochen durch ihr leises Stöhnen. Du fickst sie mit den Fingern, ich höre zwischen ihrem Atmen, dem Stöhnen, dieses feuchte Geräusch. Ich würde mich so gerne berühren, möchte mich auch vor erfüllter Lust winden.

Mit der freien Hand greifst du in das Regal, nimmst den bereitliegenden Wand. Ich beiße fest in den Knebel, als du sie mit dem surrenden Gerät berührst, sie beinahe aufschreit vor Erregung. Sie windet sich heftig, bewegt das Becken gegen den Vibrator, ihr Gesicht verzerrt sich immer wieder. Sie stöhnt laut, die Finger krallen sich in die Decke, sie atmet immer lauter, heftiger schneller. Du streichelst über ihren Rücken, ihren Hintern, genießt das Zucken unter deiner Hand. Und mit einem “Komm!” öffnest du die Türen und erlöst sie. Sie explodiert, stöhnt, zuckt, sie krümmt sich auf der Decke, oh Gott, ich sehe ihr so gerne dabei zu! In diesem Moment, verschwitzt, nach Luft schnappend, vor Lust bebend, in diesem Moment ist sie am schönsten. Meine eigene Erregung verblasst für einen Augenblick und ich genieße ihren Anblick, ihr Hochgefühl.

Du sitzt neben ihr auf dem Boden und hälst sie im Arm, sie zittert noch immer ein wenig. Der Wand, längst ausgeschaltet, liegt neben euch. Du streichelst sie liebevoll, bis sie sich endgültig beruhigt hat. Erst dann erhebst du dich. Während der zwei Schritte zu mir schließt du deinen Knopf und den Reißverschluss. Du löst den Knebel, diesmal bist du etwas vorsichtiger. Er fällt zu Boden, rollt durch die kleine Lache, die ich dort produziert habe. Deine Hand unter meinem Kinn hebst du meinen Kopf. Du schlägst mir ins Gesicht, erst rechts, dann links. Es tut weh, aber lange nicht so wie die ersten Schläge vorher.

“Ich denke, wir verstehen uns, oder?”

Ich schniefe ein wenig, bin froh, dass es vorbei ist. Wir wieder eins sind.

Ich nicke. “Ja, Herr.”

Du lächelst mich an, ziehst meinen Kopf noch etwas höher und küsst mich innig.

Über dem Strudel

Wir nähern uns dem eigentlichen Beginn. Neben der sehr großen Vorfreude und der flirrenden Erregung und Neugier gibt es auch die andere Seite, die Ängste.

Es gibt die kleinen Ängste, Gedanken wie “Wenn ich ihn nicht zufrieden stelle oder mich im falschen Moment falsch verhalte?“, “Was, wenn ich etwas nicht verstehe und mich richtig dumm anstelle?“. Ich sag ja, klein. Vorhanden, wie schmerzhafte Spuren, zwischendurch brennen sie sich ins Bewusstsein und verschwinden dann wieder bis zum nächsten Trigger. Aber das ist in Ordnung. Ich werde lernen, richtig zu handeln, zu reagieren, ihn zufriedenzustellen. Darum geht es ja.

Und es gibt die großen Ängste.

“Was, wenn er einfach geht? Wenn er es sich anders überlegt? Wenn du doch nur ein netter Zeitvertreib warst?“.

Meine Intention hinter Tara und Joyclub war es, eine feste Beziehung zu vermeiden, Emotionen möglichst zu umschiffen. Und nun serviere ich ihm mein Herz auf einem Silbertablett, meinen liebsten Dolch danebenliegend. Ich kenne mich, mir war durchaus klar, dass das nicht ohne Emotion über die Bühne geht, aber ich hatte zumindest die Hoffnung, diese Illusion ein wenig länger haben zu dürfen. Mimimi. Jammern auf hohem Niveau, ist schon klar. Aber zu einer emotionalen Verbindung gehört bei mir zum einen immer eine sehr große Verlustangst und zum anderen ein Vertrauensproblem, so bin ich nun mal gestrickt. Und dieser Emotion muss sich auch das Gegenüber stellen, was einen ganzen Haufen an Folgeängsten nach sich zieht. Werde ich zu kompliziert? Nerve ich, wenn ich mich melde? Soll ich ihn das einfach fragen, oder nerve ich dann erst recht? Die verunsicherten Geister unter den Lesern werden diese Problematik kennen. Macht Spaß! Man kann nachts so viel sinnvollere Dinge tun als Schlafen, Grübeln zum Beispiel 😉

“Was, wenn er zu weit geht? Ich zu weit gehe? Wird es mich verändern?“

Klingt komisch, aber diese Frage beschäftigt mich. Ich möchte mir bewusst Verhaltensweisen anerziehen lassen, die bisher definitiv nicht zu mein Alltags-Repertoire gehören. In wie weit wird das mein Verhalten ändern? Was, wenn mich jemand im Alltag versucht zu dominieren, also zum Beispiel meine Meinung kleinredet oder mich im Studium/Beruf machomäßig angeht? Werde ich reflexartig reagieren, wie ich es bis dahin wohl gelernt haben werde? Oder wie jetzt, nämlich kratzbürstig und Gnade dir Gott, wenn du mir eine Angriffsfläche bietest? Ich habe tatsächlich Angst, mich in dieser BDSM-, oder eher O-Welt zu verlieren. Aber unsere Basis ist Kommunikation, nicht Gehirnwäsche. Es geht um einen mir sehr bewussten Prozess, den ich auch mitgestalten kann. Und im Zweifelsfall weiß ich, wo die Tür ist, auch wenn es mir unsagbar schwer fallen würde.

Das wäre auch die letzte große Angst.

“Was, wenn ich das selber nicht will, es mir nicht gefällt, ich aber nicht gehen kann, nicht gehen will, nicht scheitern will?“

Das eigene Ego. Er mag derjenige sein, der zuschlägt. Ich aber bin diejenige, die mir wirklich schaden kann.

Ich werde schreiben, analysieren, reden. Nicht immer öffentlich, ich kann mir gut vorstellen, dass ich viele Erlebnisse erstmal nur für mich in Worte fasse. Aber ich denke, damit sollte ich diese Ängst in den Griff kriegen.